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Günzburg

10.12.2020

Beschwerde wegen fehlender Maske: Müller äußert sich zum Hausverbot einer Kundin

In diese Filiale des Drogeriemarkts Müller in Günzburg an der Ulmer Straße darf eine Frau aus dem Landkreis Günzburg nicht mehr einkaufen gehen. Sie hat dort die exakte Einhaltung der Maskenpflicht gefordert.
Bild: Bernhard Weizenegger

Plus Eine 49-jährige Frau hat seit Kurzem Hausverbot in einer Günzburger Müller-Filiale, nachdem sie sich über Mitarbeiterinnen beschwert hat. Was das Unternehmen dazu sagt.

Eine 49-jährige Frau aus dem Landkreis Günzburg hat in der Filiale des Drogeriemarkts Müller an der Ulmer Straße vor Kurzem Hausverbot erhalten. Nun hat das Unternehmen zu dem Vorfall Stellung bezogen.

„Beide Verkäuferinnen sind aus medizinischen Gründen von der Tragepflicht ärztlich befreit. Dies wurde mehrfach durch die Ordnungsbehörden überprüft und bestätigt“, teilt das Unternehmen auf Anfrage unserer Redaktion mit. Wie berichtet hat eine Kundin dieses Nicht-Tragen beziehungsweise das falsche Tragen des Mund-Nasen-Schutzes bei weiteren Müller-Mitarbeiterinnen mehrfach bemängelt. Nach ihrem letzten Besuch am 4. Dezember wurde der Kundin, die Monate zuvor mit dem Coronavirus infiziert war und noch immer an den Folgen leidet, ein Hausverbot ausgesprochen.

Drogeriemarkt Müller: "Die Dame hat sich im Geschäft untragbar verhalten."

Das Unternehmen betont nun auf Nachfrage: „Das Hausverbot steht hierzu in keinerlei Zusammenhang. Die Dame hat sich im Geschäft untragbar verhalten (unter anderem hat sie gespuckt), dies konnten wir natürlich nicht dulden.“ Die 49-Jährige bestreitet diesen Vorwurf vehement.

Die Kundin berichtet unserer Redaktion, dass sie Anfang November in die Günzburger Müller-Filiale an der Ulmer Straße ging und einkaufen wollte – so wie sie das als Stammkundin häufig mache. Sie habe eine Mitarbeiterin entdeckt, die im Gespräch mit einer schwangeren Frau war und dabei keine Maske trug. Schneider sprach die Mitarbeiterin deshalb an.

Diese habe von einem ärztlichen Attest und einer Maskenbefreiung wegen Bluthochdrucks gesprochen. „Ich bin ausgebildete Krankenschwester und konnte diesen Grund nicht glauben“, sagt Schneider. Als sie ein paar Regale weiter zwei weitere Mitarbeiterinnen sah, die den Mund-Nasen-Schutz nur über den Mund, nicht aber über die Nase gezogen hatten, sei sie „leicht genervt“ gewesen. Auch diese beiden Mitarbeiterinnen sprach sie an und bat, die Maske korrekt anzulegen. Eine der Frauen habe erwidert, dass das Coronavirus beim Drogeriemarkt Müller draußen vor der Tür bleibe. Außerdem soll sie über Verschwörungstheorien gesprochen haben. Daraufhin habe sie den Markt verlassen.

Mehr über die ganze Geschichte lesen Sie hier: Kundin weist Personal in Müller-Drogerie auf Maskenpflicht hin: Hausverbot

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10.12.2020

nun sollte man aber bedenken das Müller alles für Kinder macht , habe ich gerade im Fernsehen gesehen !! er bringt auch Corona durch Masken Verweigerer zu Weinachten , also sollten sich alle Eltern sehr gut überlegen ob sie bei dem Starsinnigen alten Mann einkaufen

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10.12.2020

Wenn eine Verkäuferin von der Maskenpflicht befreit ist, stellt sie kein Gesundheitsrisiko dar ?

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