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12.10.2017

Bibertal geht neue Wege bei der Beleuchtung

Die Gemeinde Bibertal investiert viel Geld in eine neue Beleuchtung (im Bild Schneckenhofen).
Bild: Sandra Kraus

100000 Euro werden in die Technik investiert

Etwa 100 000 Euro, verteilt auf acht Jahre, wird die Gemeinde Bibertal in neue energiesparende und umweltfreundlichere LED-Leuchttechnik in der Straßenbeleuchtung investieren. Schon bald werden in allen Gemeindeteilen 388 Lampen ein neues Leuchtmittel erhalten, bei weiteren 255 Straßenlaternen wird der gesamte Leuchtenkopf getauscht.

Die Gemeinde darf sich auf eine Stromersparnis in Höhe von 6500 Euro freuen und gleichzeitig ihre CO2-Bilanz bei der Straßenbeleuchtung um 23 Prozent deutlich verbessern. Nach der Umrüstung, die gleich am Anfang des Acht-Jahres-Vertrags stattfindet und nebenbei für mehr Licht sorgen soll, wird im gesamten Gemeindegebiet keine veraltete Technik mehr im Einsatz sein. „Ein weiterer Schritt, mit dem die Kommune ihrer Vorbildfunktion beim Einsatz umweltfreundlicher Technologien gerecht werden möchte“, sagte Bürgermeister Oliver Preußner gegenüber unserer Zeitung. Der Beschluss, die Straßenbeleuchtung flächendeckend auf LED-Technik umzurüsten, war wegen der vorliegenden Vertragsangebote in nicht öffentlicher Sitzung gefasst worden. Ohne Gegenstimme beschloss der Gemeinderat abschließend den Bebauungsplan und machte damit den Weg für das Wohngebiet Rotleite Kleinkissendorf frei.

Etwas unerwartet, aber doch erfreulich fielen die Ergebnisse von gemeindlichen Geschwindigkeitsmessungen in Bühl aus. Anwohner der Tempo-30-Zone hatten vermeintliche Schnellfahrer im Herrenweg und im Spitzweg vermutet. Die 14-tägige Messung Ende Juli/Anfang August ergab nun, dass 85 Prozent aller Fahrzeuge sich an Tempo 30 halten. „Das ist ein gutes Ergebnis, schwarze Schafe wird es immer geben“, befand Bürgermeister Preußner. Um auch künftig ähnlich diszipliniertes Fahrverhalten zu unterstützen, erscheint nun der Verwaltung eine dauerhafte Installation eines Messgerätes als geeignet. Weitere bauliche Maßnahmen sind nicht geplant. „Zusätzlich hat die Polizeiinspektion Günzburg in Aussicht gestellt, zu Stoßzeiten zu blitzen, um weitere Impulse zum verkehrskonformen Verhalten zu setzen“, informierte Preußner die Räte.

Neue Wege geht Bibertal bei den Bürgerversammlungen. Erstmals werden nur zwei Bürgerversammlungen abgehalten. Jeweils montags um 19.30 Uhr am 6. November in Bühl im Traube-Saal und am 13. November in Kissendorf in der Mehrzweckhalle. Bürgermeister Preußner hofft auf regen Zuspruch, ebenso wie für die Leonhardi-Ritte ich Ettlishofen (5. November) und Echlishausen (12. November) und die Gemeinderats-Mannschaft beim Jedermannschießen der „Edelweiß“ Schützen Bühl.

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