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Günzburg

28.05.2019

Brückenbau am Auweg: Bahn will heute informieren

An der Unterführung am Günzburger Auweg soll ab Juni gearbeitet werden. Die Bahn will das Brückenbauweg erneuern.
Bild: Bernhard Weizenegger

Bereits im Juni starten die Arbeiten an der Auweg-Unterführung in Günzburg.

„Mit unseren neuen Brücken über den Auweg machen alle einen guten Fang“ – so wirbt die Deutsche Bahn in Anzeigen, die auf der Internetseite unserer Zeitung geschaltet worden sind, für ihr neues Projekt in Günzburg. Wie berichtet soll die Eisenbahnüberführung am Günzburger Auweg vollständig erneuert werden. Das ursprüngliche Bauwerk stamme aus dem Jahr 1897, in Teilen seines 1952 erneuert worden und jetzt habe die Brücke ihre Lebensdauer erreicht, schreibt die Bahn in ihrer Anzeige. Bereits im Juni soll es demnach mit der Anpassung der Oberleitung losgehen, außerdem sollen die Vorarbeiten für einen provisorischen Fußgängersteg beginnen. Ab September plant die Bahn, Hilfsbrücken einzusetzen, unter deren Schutz dann die neue Überführung errichtet werden kann. Das gesamte Bauprojekt ist nach Angaben der Bahn bis Februar 2021 terminiert.

Am heutigen Dienstag, 28. Mai, will die Bahn bei einer Informationsveranstaltung über ihre Pläne berichten. Diese findet von 19 bis 20.30 Uhr im Hotel „Vienna House“ in Günzburg statt.

Sechs Millionen Euro Kosten hätten es für die Stadt werden können

Wie berichtet, hätte das Projekt für Günzburg ursprünglich ziemlich teuer werden können: Gut sechs Millionen Euro hätten es werden können, wenn Günzburg darauf bestanden hätte, die Unterführung auf eine komfortable Straßenbreite von 8,50 Metern auszubauen. Diesen Betrag hatte die Bahn bei Gesamtkosten von mehr als zehn Millionen Euro genannt, der Stadtrat hatte diese Lösung daraufhin abgelehnt.

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Nach der neuen Planung, die in einer Kreuzungsvereinbarung zwischen Stadt und DB Netz AG festgelegt worden war, sollen die lichten Abmessungen der Eisenbahnunterführung nach dem Umbau dem Bestand entsprechen. Der Fußweg wird innerhalb der Unterfühung auf die Ostseite verlegt – wer zwischen Bahnhof und Pendlerparkplatz zu Fuß unterwegs ist, braucht dann nicht mehr die Fahrbahn zu überqueren.

Die Trogbauwerke und die Hebeanlage, die für den Hochwasserschutz notwendig sind, gehen nach dem Bau in die Bau- und Unterhaltslast der Stadt Günzburg über. Die wiederum erhält von der DB einen Ablösungsbetrag von 165 000 Euro für den Unterhalt des Bauwerks.

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