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Jettingen-Scheppach

25.11.2019

Bürgermeisterkandidat ist in Jettingen-Scheppach verwurzelt

Die Gemeinderäte der FUW mit dem Bürgermeisterkandidaten (von links: Helmut Feuchtmayr, Hans Reichhardt, Christoph Böhm, Markus Kraus und Paul Heinle. Hans Miehle fehlt auf dem Bild.
Foto: Hans Selzle/FUW

Christoph Böhm ist der Kandidat der Freien Unabhängigen Wähler für die Kommunalwahl 2020. Der gebürtige Jettinger will künftig die Geschicke der Marktgemeinde lenken. Dieses Amt liege gewissermaßen in der Familie.

Seit zwölf Jahren gehört Christoph Böhm dem Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Jettingen-Scheppach an. Er tue dies, wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Unabhängigen Wähler (FUW), Hans Reichhardt, bei der Nominierungsversammlung im Gasthof zur Sonne in Jettingen hervorhob, mit großem Engagement und Sachverstand, beharrlich und mit dem nötigen Augenmaß.

Einstimmig wurde Böhm von den Mitgliedern der FUW zum Bürgermeisterkandidaten gekürt. Er erhält somit, wie er selbst ausführte, im Falle einer Wahl die Chance, Verantwortung zu übernehmen und mit den Bürgern aus allen Ortsteilen eine lebenswerte Zukunft für den Markt zu gestalten.

Erstmals in der Geschichte der Marktgemeinde

„Erstmals in der Geschichte der Marktgemeinde stellt sich aus den Reihen der FUW ein gebürtiger Jettinger zur Wahl zum Ersten Bürgermeister“, zeigte sich Reichhardt erfreut. Geboren ist der nunmehr 53-jährige Böhm im ehemaligen Krankenhaus in Jettingen. An der Markgrafenrealschule Burgau erlangte er die Mittlere Reife, es folgte eine Berufsausbildung zum Maschinenbauer bei Alko in Scheppach.

An der FOS Krumbach erreichte er nach einem Jahr die Fachhochschulreife, die ihm ein vierjähriges Studium an der Fachhochschule Augsburg mit dem Abschluss des Diplom-Ingenieur (FH), Fachrichtung Maschinenbau, ermöglichte. Seit 1993 arbeitet er bei der Firma Wallace & Tiernan im Günzburger Stadtteil Wasserburg in den Abteilungen Entwicklung und Konstruktion sowie im Bereich für kundenspezifische Projekte. Böhm ist seit 29 Jahren verheiratet und hat eine erwachsene Tochter.

In Jettingen-Scheppach ist der Bürgermeisterkandidat fest verwurzelt. „Die Marktgemeinde ist mein Lebensmittelpunkt, hier lebe ich mit meiner Familie, ich kenne die Menschen, die Vereine und den Ort“, führt er als Vorteil für seine Kandidatur ins Feld. Immer schon habe er den Kontakt zu den Bürgern gesucht und sei bei den vielfältigen Veranstaltungen, bei Feuerwehrinspektionen und Übungen sowie bei Versammlungen der Vereine dabei gewesen.

Mut macht Böhm, dass er bei der vergangenen Kommunalwahl das zweitbeste Stimmergebnis unter 60 Kandidaten erreicht habe und obwohl er nicht kandidierte, hätten ihm mehr als 150 Bürger ihre Stimme bei der Bürgermeisterwahl gegeben. Ansporn ist für ihn zudem, dass sein Großvater Alois Böhm über viele Jahre Zweiter Bürgermeister und von 1937 bis 1942 Erster Bürgermeister in Jettingen gewesen und vom Markt Jettingen-Scheppach zum Ehrenbürger ernannt worden sei.

Seit zwölf Jahren im Marktgemeinderat

Auch brachten ihm die zwölf Jahre im Marktgemeinderat und die Zugehörigkeit zum Bau- und Umweltausschuss sowie dem Hauptausschuss viel Erfahrung in der Kommunalpolitik ein. Er stehe zu dem, was in der Gemeinde in den vergangenen Jahren erreicht wurde und will das, was in die Wege geleitet wurde, weiterführen – und er will eigene Akzente setzen.

Neben vielen Projekten im Hoch- und Tiefbau (Rathausumbau, Stadtsanierung, Sporthalle, Kinderkrippen) hält er das Schaffen von Wohnbauland für extrem wichtig. Damit könne gesichert werden, dass junge Erwachsene die Möglichkeit bekommen, nach ihrer Ausbildung im Ort zu bleiben beziehungsweise nach ihrem Studium wieder an ihren Heimatort zurückzukehren, heißt es in der Pressemitteilung.

Arbeitsplätze sollen geschaffen werden

Weiterhin favorisiert Böhm unter anderem das Schaffen von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, die Stärkung des Einzelhandels, die Förderung der Vereine, den Ausbau der Verkehrssicherheit und der Infrastruktur mit Schulen und Kindergärten, ärztlicher Versorgung, Straßen, Wasser, Kanal und Breitband sowie das Schaffen von Treffpunkten für die Bewohner, insbesondere für Senioren.

Bei allen Plänen und Visionen ist es ihm wichtig, die Realität im Auge zu behalten. Er wolle keine Versprechungen machen, die er nicht halten kann. Alles müsse auf die finanzielle Machbarkeit geprüft werden und es dürfe nicht wieder sein, dass wegen zu hoher Schulden der Ort über Jahrzehnte gelähmt und belastet wird. (zg)

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