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Ichenhausen

28.05.2020

Corona macht sozialen Projekten zu schaffen

Sarah Müller am Eröffnungstag des Familienstützpunktes mit Bürgermeister Robert Strobel.
Bild: Stadt Ichenhausen (Archivbild)

Der Familienstützpunkt wird gut nachgefragt, stößt aber an Grenzen. Auch das Büro "Soziale Stadt" muss Abstriche machen.

Die Nachfrage in der Bevölkerung ist groß. Das Angebot ist derzeit, bedingt durch Corona, eher dünn. Und die Planung für den Rest des Jahres ist schwierig, wie Stadtjugendpfleger Simon Paintner-Frey im Ichenhauser Hauptausschuss erklärte. Er arbeitet unter anderem im Büro Soziale Stadt. Betroffen von den Einschränkungen durch die Pandemie ist nicht nur diese Einrichtung, sondern auch der Familienstützpunkt bei der Grundschule, wie Fachkraft Sarah Müller im Ausschuss berichtete.

Der Familienstützpunkt, getragen von Landkreis, Pro Arbeit in Günzburg und der Stadt Ichenhausen, bietet Rat und Tat in vielen Lebenslagen – bei Problemen in Schule und Familie, bei der Wohnungssuche oder bei Behördengängen. Daneben werden Vorträge und Kurse organisiert, zudem offene Treffs und eine Fülle von Freizeitveranstaltungen für Kinder, Familien und Ältere. „Unsere Angebote werden sehr gut angenommen“, bilanzierte Müller in ihrem Jahresbericht.

Sarah Müller zieht's woanders hin

15 Stunden pro Woche ist Sarah Müller im Einsatz. Dieses Stundenkontingent reiche nicht aus, sollen die bisherigen Angebote in der gewohnten Qualität weitergeführt oder gar ausgebaut werden, betonte Sarah Müller. „Eine Erhöhung der Wochenstunden wäre daher dringend zu empfehlen.“ Über diesen Wunsch ist im Ausschuss nicht diskutiert worden, Müller ist von denkbaren Regelungen ohnehin nicht mehr betroffen. Sie wechselt Anfang Juli zu einem anderen Arbeitgeber. Die Stelle in Ichenhausen ist bereits ausgeschrieben, Bürgermeister Robert Strobel hofft auf eine baldige und gute Neubesetzung.

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Beim Büro Soziale Stadt ist die Planung für den Rest des Jahres ähnlich schwierig wie beim Familienstützpunkt. Vorgesehen sind zwei Ferienprogramme. „Ob sie stattfinden, ist noch offen“, erklärte Paintner-Frey. Unklar sei ferner, ob das Spielmobil nach Ichenhausen kommen kann. Auch das Büro Soziale Stadt hatte 2019 eine Reihe von Veranstaltungen organisiert – vom Wunschbaum für Kinder vor Weihnachten über die Jungbürgerversammlung bis hin zu Pflanzaktionen oder Gesprächsrunden in Jugendtreffs und Bauwagen. „Einiges davon ist in diesem Jahr bereits ausgefallen“, bedauerte der Stadtjugendpfleger.

Der Familienstützpunkt ist im Bungalow bei der Grundschule untergebracht. Weitere Informationen unter Telefon 08223/4084900. Anfragen sind auch per E-Mail unter familienstuetzpunkt@kita.ichenhausen.de möglich.

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