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Kino

24.09.2019

Das Grundgesetz steht Pate für die Offinger Filmtage

Der Film „Roads“ eröffnet am Donnerstag die Offinger Filmtage. Alle Filme, die dabei in den Donaulichtspielen gezeigt werden, stehen diesmal im Zusammenhang mit einem Artikel des Grundgesetzes.
Bild: Studiocanal GmbH/dpa

Die Veranstaltungsreihe in den Donaulichtspielen widmet sich in dieser Woche vier Artikeln der Verfassung

Das gerade 70 Jahre alt gewordene Grundgesetz liefert die Vorlage für die 31. Offinger Filmtage in diesem Jahr. Die Kinoreihe fügt sich damit in das Jahresthema der deutschen Volkshochschulen ein, das sich diese zu ihrem 100-jährigen Bestehen gegeben haben: „zusammenleben. zusammenhalten.“ Vier Artikel des Grundgesetzes sind den vier Filmen in diesem Jahr vorangestellt, die diese Woche in den Offinger Donaulichtspielen laufen.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

Mit dem in diesem Jahr veröffentlichten Film „Roads“ beginnt die Reihe am Donnerstag, 26. September, 20 Uhr. Im Familienurlaub in Marokko klaut der 18-jährige Brite Gyllen ein Wohnmobil, um sich zu seinem leiblichen Vater nach Frankreich durchzuschlagen. Unterwegs trifft er den Kongolesen William, der in Frankreich seinen verschollenen Bruder sucht. Die beiden gehen auf eine gefährliche Reise. Fionn Whitehead, Stephane Bak und Moritz Bleibtreu spielen in dem Roadmovie voll überraschendem Humor.

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„Jeder hat das Recht auf die Entfaltung seiner Persönlichkeit“

Der Film „Alle Farben des Himmels“ erzählt von einem Haus, in dem vier Menschen aus drei Generationen leben: Großmutter Dolly, ihre Lebensgefährtin Frances, Dollys Tochter Maggie und Enkelin Ramona. Als die 16-jährige Ramona, die sich schon seit längerer Zeit Ray nennt und als Junge lebt, eine Hormontherapie starten will, müssen alle drei Generationen plötzlich weitreichende Entscheidungen treffen. Der Film mit Naomi Watts, Susan Sarandon und Ella Fanning läuft am Freitag, 27. September, um 20 Uhr.

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“

Aus dem Libanon kommt der Film „Capernaum – Stadt der Hoffnung“, der am Samstag, 28. September, (20 Uhr) gezeigt wird. Der junge Zain klagt vor Gericht gegen seine Eltern, die ihn zur Welt brachten, ohne sich um ihn kümmern zu können.

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“

Zum Abschluss der Offinger Filmtage 2019 läuft „Die göttliche Ordnung“ (Sonntag, 29. September, 20 Uhr). Die Schweizer Hausfrau Nora entdeckt plötzlich ihr politisches Interesse und beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen. In ihrem Dorf wird das nicht überall gerne gesehen. (zg)

für die Offinger Filmtage gibt es an der Kinokasse.

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