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Bilanz 2013

02.01.2014

Das Jahr mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit

Im Dezember bezogen 735 Personen im Landkreis Hartz IV. 2006 waren es fast doppelt so viele

Landkreis Das Jahr 2013 war das Jahr mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit im Rechtskreis der Grundsicherung für Arbeitsuchende („Hartz IV“) seit Einführung der Arbeitsmarktreform im Jahr 2005. Dies berichtet das Landratsamt Günzburg in einer Pressemitteilung. Die Zahl der arbeitslosen Personen beim Jobcenter des Landratsamtes Günzburg betrug im Dezember 2013 nach Angaben der Behörde 735 Personen.

Seit Juni lag die Zahl immer unter 800 Personen. Mit einem Jahresdurchschnitt von 789 Personen ist es die niedrigste Arbeitslosigkeit seit Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Die Arbeitslosenquote liegt konstant bei 1,1 Prozent.

2006 lag der Durchschnitt laut Landratsamt beispielsweise noch bei 1334 Personen. Er sank dann stetig auf 1003 Personen im Jahr 2009, um sich infolge der Eintrübung der Konjunktur 2010 auf 1114 zu erhöhen. Seitdem sank die Zahl über 887 und 819 auf nunmehr 789 Personen, eine Folge der guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Bund und in Bayern und im Landkreis Günzburg insbesondere.

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Zu erwarten sei im Jahr 2014 eine Stagnation der Hilfefallzahlen und der Arbeitslosigkeit auf niedrigem Niveau, in Günzburg zwischen circa 1200 und 1400 Bedarfsgemein-schaften („Familien“) einerseits und Arbeitslosenzahlen zwischen circa 700 und 800 Personen andererseits, so das Landratsamt weiter.

Die Jugendarbeitslosigkeit werde weiterhin unbedeutend gering sein. Neue Impulse werden vom Arbeitsmarkt eher nicht ausgehen, die Arbeitsnachfrage stagniere. Signifikante Änderungen in der Verteilung der Arbeitslosen nach Geschlechtern sind nicht vorhanden – der Anteil der arbeitslosen Frauen liegt um circa zwei Prozent höher als der der Männer.

Landrat Hubert Hafner: „2013 war das bisher erfolgreichste Jahr für das Jobcenter.“ Der Wunsch des Landrats fürs neue Jahr: „Unsere Hilfesuchenden wollen arbeiten. Geben Sie Ihnen weiterhin eine realistische Chance, sodass die Hilfebedürftigkeit im Landkreis noch weiter sinken kann. Damit bleibt den Betroffenen ein Leben mit Arbeit und Würde eröffnet, sodass sie mittelfristig nicht mehr auf staatliche Hilfe angewiesen sind.“ (pm)

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