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Günzburg

09.06.2020

Das Streetfood-Festival in Günzburg fällt kleiner aus

Auf dem Streetfood-Festival in Günzburg werden ab Donnerstag vier Tage lang allerlei kulinarische Köstlichkeiten angeboten. Wegen des notwendigen Hygienekonzepts gibt es einige Beschränkungen.
Bild: Franziska Gabbert

In Günzburg gibt es ab Fronleichnam vier Tage lang allerlei Köstlichkeiten. Es sind aber weniger Foodtrucks und weniger Besucher erlaubt.

Frische Baumstriezel, leckere Spiralkartoffeln, verschiedene Burgerkreationen, kulinarische Köstlichkeiten aus Indien, spanische Churros und dazu einen leckeren Cocktail trinken – das alles ist ab Donnerstag in Günzburg möglich. An diesem Tag beginnt das Streetfood-Festival auf dem Volksfestplatz am Auweg. Wer dieses Schlemmerparadies besuchen möchte, muss sich auf manche Veränderung einstellen.

Eigentlich hätte die Veranstaltung zwei Tage lang vom 30. Mai bis zum 1. Juni stattfinden sollen, doch dann kam Corona. Und wegen dieser Pandemie wurde das Festival bereits Wochen zuvor abgesagt. Dass es zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden könnte, diese Hoffnung war gering. Zu groß war die Sorge, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Doch vor wenigen Tagen dann die Überraschung. In Günzburg darf das Streetfood-Festival nun doch stattfinden.

Streetfood-Festival in Günzburg geht vier Tage lang

„Wir sind mit diesem Konzept Vorreiter, vermutlich in ganz Deutschland. Denn seit drei Monaten hat in ganz Deutschland keine Veranstaltung stattgefunden. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, sind aber auch der Meinung, dass unsere Branche auch eine Chance verdient hat, sich zu beweisen“, teilt der Veranstalter mit. Unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften werden die Essens- und Getränkestände vom 11. bis zum 14. Juni auf dem Volksfestplatz am Auweg geöffnet haben. Statt der ursprünglich geplanten zwei Tage sind es also nun deren vier.

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„Günzburg war die erste Stadt, die uns die Chance gegeben hat, diese Veranstaltung durchzuführen“, sagt Carolin Keller vom Veranstalter Rocking High. Zusammen mit der Stadt Günzburg musste ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet werden. Eine der größten Einschränkungen ist die Besucherkapazität: Maximal 400 Personen dürfen sich zeitgleich auf dem Gelände aufhalten. „Der Platz ist so riesig, da haben wir uns auf die 400 Personen geeinigt“, sagt Carolin Keller.

20 Foodtrucks stehen in Günzburg auf dem Volksfestplatz am Auweg

Etwa 7000 Quadratmeter groß ist das Areal, auf dem die Foodtrucks stehen. Das Gelände ist wie in den Jahren zuvor eingezäunt. Damit sich nicht mehr Personen als erlaubt aufhalten, werden am Ein- und Ausgang die Besucher gezählt. Das geschieht mit einer Handy-App, deren Zahl auf der Homepage des Veranstalters übertragen wird. Somit kann jeder sehen, wie viele Menschen sich aktuell auf dem Gelände aufhalten und ob eine Wartezeit eingeplant werden muss.

Die Befürchtung potenzieller Besucher, keinen Einlass zu erhalten, schätzen die Veranstalter als gering ein. So seien in der Vergangenheit nur am Samstag- und Sonntagabend mehr als 400 Personen gleichzeitig auf dem Gelände gewesen. Während der anderen Uhrzeiten war hingegen nicht so viel los. Geöffnet ist das Streetfood-Festival an allen vier Tagen jeweils zwischen 12 und 21 Uhr.

20 – statt der sonst üblichen 30 – verschiedene Foodtrucks sind quer über das Gelände verteilt. Aufgrund der Hygienemaßnahmen gibt es diesmal kein größeres Rahmenprogramm. Es herrscht eine Maskenpflicht für Mitarbeiter und Besucher – außer beim Essen an den Tischen. Unter anderem gibt es einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Foodtrucks und Sitzplätzen, es sind Bodenmarkierungen aufgebracht und Desinfektionsspender aufgestellt.

Eintritt für das Streetfood-Festival in Günzburg beträgt drei Euro

Der Eintritt beträgt dieses Jahr drei Euro – ein Euro davon ist eine freiwillige Spende. Mit den Einnahmen wird normalerweise das Rahmenprogramm finanziert. Diesmal ist ein Eintritt notwendig, um das Hygienekonzept mit den Kosten für zusätzliches Personal und beispielsweise Desinfektionsmittel begleichen zu können. Tickets gibt es nur direkt vor Ort.

Sie vorab online zu verkaufen macht laut dem Veranstalter keinen Sinn, da die Ticketgebühren der Ticketanbieter fast genau so hoch wären wie der eigentliche Ticketpreis und somit das Ticket das Doppelte kosten würde.

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