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01.06.2015

Die geplante Ostumfahrung erradelt

Bürgerinitiative zeigt, welche Probleme sie bei B16-Ausbau fürchtet

Idylle pur herrscht auf den Feldern und Wiesen östlich von Deubach und Ichenhausen. Doch damit könnte es eines Tages vorbei sein. Das befürchtet die Bürgerinitiative Zukunft Ichenhausen. Sie informierte bei einer Radtour mit gut 100 Teilnehmern über den Trassenverlauf der geplanten B16-Ost. Die Initiative befürchtet eine massive Naturzerstörung durch die zehn Kilometer lange Strecke.

Über Feld- und Waldwege strampelten die Teilnehmer am Keltengehöft vorbei über die Rohrer Straße bis zum Endpunkt Brandfeld, wo zusätzlich etwa 50 Interessenten zur Infoveranstaltung kamen. Unterwegs wurde an Beispielen die von der BI erwarteten Folgen der Ostumgehung gezeigt. Mit Absperrbändern demonstrierte die BI, welche Trassenbreite am Aufstieg zwischen Ichenhausen und Deubach erwartet werde. Dort und an drei weiteren Stellen solle die B16-Ost dreispurig ausgelegt werden. Betroffen seien auch mehrere landwirtschaftlichen Betriebe, darunter ein Biohof, der seine Existenzgrundlage durch die Umgehung gefährdet sieht.

Den Abschluss bildete eine Präsentation von Günter Jost vom Bündnis Mensch und Natur, der mit Karten den Landschaftsverbrauch und die von der BI befürchteten Auswirkungen des Straßenprojekts erklärte. Außer der BI waren an der Info-Radtour die Bürgergemeinschaft gegen ein Müllzentrum Ost, das Bündnis Mensch und Natur, die BI gegen die B16-Ost, die Interessengemeinschaft für eine Ostumgehung Kötz, der Bayerische Bauernverband, der Bayerische Waldbesitzerverband die Jagdgenossenschaften Deubach, Ebersbach, Ichenhausen, Waldstetten und Ellzee sowie der Verein zur Förderung der Land- und Forstwirtschaft beteiligt. (zg)

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