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Bubesheim

17.01.2019

Die große Kreuzung macht weiter Probleme

Für mehr Sicherheit an der Kreuzung in der Ortsmitte kämpft der BubesheimerGemeinderat seit Jahren. 
Bild: Sandra Kraus

Welche Lösungen die Bubesheimer Gemeinderäte für die Ortsmitte fordern.

Zu einer unendlichen Geschichte entwickelt sie Verkehrsproblematik an der großen Kreuzung in der Ortsmitte von Bubesheim, wo der Verkehr aus Leipheim und Kötz auf die Autos aus Richtung Schneckenhofen und Günzburg trifft. Im Gemeinderat wurde erneut darüber diskutiert.

Noch viele offene Fragen

Zwar lag ein neuer Lösungsansatz aus dem zuständigen Staatlichen Bauamt auf dem Tisch, doch man vermisste jemand, der die vielen offenen Frage klären konnte. Die präsentierte Lösung ergänzt die vorhandene Fußgängerampel um Ampeln, die im Fachjargon Vorsignale genannt werden.

Detektoren auf der Fahrbahn

Mit ihnen soll der Verkehr auf der vorfahrtsberechtigten ST2020 gestoppt werden und die Fahrzeuge auf der GZ4 Einbiegen oder Queren lassen. Um das ganze bedarfsorientiert zu gestalten, „schauen“ auf der GZ4 Detektoren in der Fahrbahn, ob Autos warten, und schalten dann die Ampeln ein. Lediglich im morgendlichen und abendlichen Hauptverkehr soll die Einfahrhilfe in einem festen Zyklus geschaltet sein. Wird die Fußgängerampel gedrückt, hat diese Vorrang. Das Straßenbauamt räumt in seinem Schreiben allerdings ein: „Es ist aber keine sogenannte 100-Prozent-Lösung.“

Weitere Querungshilfen für Fußgänger gefordert

Nicht nur Gemeinderat Wolfgang Fichtl vermisst weitere Querungshilfen für Fußgänger. Ein Beschluss wurde nicht gefasst, zur nächsten Sitzung soll ein Experte aus dem Bauamt eingeladen werden. „Wir stochern im Nebel“, befand Walter Sauter.

Am liebsten selbst zur Tat schreiten, würde Verkehrsreferent Peter Häußler: „Ich schraube jetzt dann die Verkehrsschilder ab, die es den von Günzburg über den Schopfeler kommenden Lastern verbieten am Ortsanfang nach Wasserburg, beziehungsweise in der Dorfmitte nach Leipheim abzubiegen.“

Warten auf das nötige Verkehrsschild

Anfang September habe Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig versprochen den Schwerverkehr ins Areal Pro von der Weißenhorner Straße in die Reindlstraße einbiegen zu lassen, so Peter Häußler. „Auf das dazu nötige Verkehrsschild warten wir bis heute. Wenn wir in Bubesheim die als Test gedachten Schilder abmontieren, hört für den Schwerverkehr die Bibertalrundfahrt auf“, sagte er in der Sitzung.

Schon seit Monaten wird in Bubesheim am Ratstisch dagegen protestiert, dass ein LKW in Günzburg auf der Ulmer Straße mit Fahrtziel Areal Pro beim Blumen Lang links abbiegen muss, dann über Bubesheim, Schneckenhofen, Kissendorf, Bühl und Leipheim ins Areal Pro kommt. Der Weg über die Reindlstraße wäre um ein Vielfaches kürzer.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

17.01.2019

Es ist doch schön zu lesen, dass der Bubesheimer Stadtrat nach Lösungen zum Schwerlatverkehr in Richtung Leipheim sucht.
In Günzburg scheint man sich um die Anwohner der Weißenhorner Kreuzung in Richtung Weißenhorn und Leipheim keine Gedanken zu machen.
Hier biegt der Schwerverkehr von der Ulmer Strasse beim Blumen Lang links ab, um dann rechts in die Weißenhorner Strasse und rechts in die Reindlstrassae abzubiegen oder nach Bunesheim weiter zu fahren.
Die paar Meter Ulmer Strasse mit McDonald und weiteren Gewebebetrieben und Friedhof hält man vom Schwerverkehr frei, und belastet die verkehrstechnische Missgeburt in der Reindlstrasse und die Weissenhorner Strasse mit ihren virtuellen Fahrradwegen (Schulweg) in Spitzenzeiten in unzumutbarer Weise.
Günzburg sucht den verkehrstechnischen GAU und handelt nach dem Leitsatz für die Konversion des Leipheimer Flegerhostes: „Leipheim macht die Konversion, Günzburg bleibt die Immission“.

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