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Gemeinderat

09.04.2016

Ein Bachlauf als Kneippanlage

Der Zufahrtsbereich zu Bauhof und Feuerwehr: Links könnten Parkplätze entstehen, rechts der Bachlauf als Kneippbereich, dahinter eine Grünfläche.
Bild: Wieser

Der Vorplatz des Feuerwehrhauses soll umgestaltet werden. Dabei könnte der Bach wieder ans Licht kommen

Mit dem Ausbau der Bachstraße liegt es nahe, in geraumer Zeit auch den Vorplatz beim Bauhof und am Feuerwehrgerätehaus neu zu gestalten. Nachdem die „alte Molkerei“ im vergangenen Jahr abgerissen wurde, wurde schon damals im Gundremminger Gemeinderat darüber diskutiert, wie die Fläche einmal aussehen könnte. Auf dem freien Platz, auf dem sich die Molkerei befand, könnten Parkplätze entstehen. Für die Fläche gegenüber stellte Bürgermeister Tobias Bühler (CSU) die Idee zur Diskussion, im südlichen Bereich eine Grünanlage mit Bäumen anzulegen. Auf der vorderen Fläche könnte aus einem kleinen Brunnen Wasser austreten, durch einen Bachlauf führen, der auch zum Kneippen herangezogen werden könnte, und anschließend wieder in einem Stein verschwinden.

Genutzt werden könnte dazu das Sickerwasser aus dem Wald, das früher die Molkerei versorgte. Damit wäre mit etwas, was keine dauerhaften Kosten verursache, auch der Bezug hergestellt, so Bühler. Verwirklicht werden könnte dies in Zusammenarbeit mit dem heimischen Künstler Sandor Kecskemeti. Die Diskussion zeigte das Interesse, den Bach, der schon immer durch die Bachstraße floss, an einer Stelle wieder sichtbar zu machen. Man sollte diese Chance, die Straße aufzuwerten, nutzen. Eine Kneippanlage wollte man schon lange und außerdem habe man einen Künstler im Dorf, meinte Alfred Herrmann (CSU). Neben Willi Schiele (GfG) und Friedrich Josef Heidel (CSU) befürwortete es auch Robert Bauer (CSU), dessen Handschrift im Dorf zu verwirklichen. Dieser regte weiter eine Liegewiese mit weniger Bewuchs anstatt Bäume an.

Bedenken zeigten dritte Bürgermeisterin Heike Eggenmüller-Hörsch und Lothar Grimm (beide FWG/UWG) bezüglich der Pflege der Kneippanlage. Jürgen Bruder (CSU) brachte den Vorschlag, auch den Ortsverschönerungsverein mit ins Boot zu nehmen. „Der Platz ist ideal“, sagte zweiter Bürgermeister Anton Frei (GfG), vor allem dadurch, Wasser ohne Energie zu Tage zu bringen. Einig darüber, etwas zu „machen“ und entsprechende Planungen ins Auge zu fassen, waren sich alle Gemeinderäte. Bautechnisch könne dies jedoch erst 2017 erfolgen, so Bühler. (wpet)

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