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Wirtschaft

18.04.2015

Eine Schaltzentrale für die Kommunikation

Unternehmer Ferdinand Munk (Mitte) im Kreis seiner Ehrengäste und seiner Familie. Die Günzburger Steigtechnik weihte gestern mit dem Campus einen Neubau ein, der auf 500 Quadratmetern eine Kantine und einen Videokonferenzraum beherbergt.
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Unternehmer Ferdinand Munk (Mitte) im Kreis seiner Ehrengäste und seiner Familie. Die Günzburger Steigtechnik weihte gestern mit dem Campus einen Neubau ein, der auf 500 Quadratmetern eine Kantine und einen Videokonferenzraum beherbergt.
Bild: Rebekka Jakob

Der neue Campus der Steigtechnik soll Mitarbeiter, aber auch internationale Kunden mit dem Unternehmen verbinden. Und auch das Gespräch mit der Stadt läuft wieder gut.

Von Rebekka Jakob

Günzburg Für Ferdinand Munk ist der neue Campus auf dem Gelände seiner Günzburger Steigtechnik Bauvorhaben Nummer 37. „Nummer 38 ist gerade im Bau, Nummer 39 geht jetzt in Planung, und Nummer 40 ist schon in meinem Kopf“, sagte der Unternehmer am Freitagabend bei der Einweihung des jüngsten Bausteins des Familienunternehmens. Bauvorhaben 37 ist aber auch ein klares Bekenntnis der Steigtechnik zum Standort Günzburg – die Einweihung markierte gestern auch das Ende der Differenzen mit der Stadt, die es zuletzt gegeben hatte. Auch Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig als Festredner betonte: „Einen besseren Botschafter kann sich eine Stadt nicht wünschen, wenn der Name Günzburg sogar im Firmennamen und im Logo dominant auftaucht.“

„Zum Wachstum gehört auch das Miteinander. Auch wir haben es geschafft, das Vergangene zuzuschütten und gemeinsam nach vorne zu blicken“, sagte Munk beim Rundgang durch sein Unternehmen vor der Campuseinweihung, bei der auch die aktuelle Baustelle von Firmenhalle Nummer 18 besichtigt wurde.

Wie wichtig der neu geschaffene Campus mit Kantine und Video-Konferenzraum nicht nur für firmeninterne, sondern auch die externe Kommunikation ist, macht ein Blick in die aktuellen Aufträge deutlich: 400 Lösch-Rollcontainer fertigt die Steigtechnik für Krankenhäuser in China, in den Günzburger Hallen entsteht eine Anlage für die Wartung von Flugzeugen des Typs A380 für Dubai. In den kommenden Monaten stehen Messeauftritte in Abu Dhabi und China an, und in Hannover wird sich das Unternehmen mit dem größten Messestand seiner Firmengeschichte und einer Reihe von Innovationen dem internationalen Fachpublikum präsentieren. Munk: „In unserem Konferenzraum können wir per Video mit unseren Geschäftspartnern weltweit in Echtzeit verhandeln.“

Statt den Mitarbeitern füllten die Festgäste die neuen Räume, wo ab Montag die Mitarbeiter essen und miteinander sprechen werden. Bundestagsabgeordneter Dr. Georg Nüsslein, die Landratsstellvertreterin Monika Wiesmüller-Schwab und die beiden Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart nahmen die neuen Räume ebenfalls in Augenschein und beglückwünschten Munk dazu, in der Region weiter zu expandieren. „Die Steigtechnik beweist Standorttreue. Sie ist und bleibt ist Günzburg“, so Sauter.

Stadtpfarrer Peter Seidel, der die Segnung der Räume vornahm, verwies ebenfalls auf die gute Kommunikation: „Das geistliche W-LAN soll hier immer funktionieren.“ Die technische Verbindung funktioniere bereits bestens, sonder Firmenchef. Die ersten Konferenzen hat der Campus schon hinter sich und die Mitarbeiter haben den Kantinenbereich bereits getestet. Für Munk geht die Entwicklung in Günzburg auf alle Fälle weiter: „Ich sehe unsere Zukunft darin, weiterhin stark auf Wachstum zu setzen.“

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