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Konzert

28.12.2013

Eine Uraufführung in Burtenbach

Der Gesangverein Burtenbach hatte gemeinsam mit dem Bläserquintett Classicsound, dem Familienensemble Schlittenbauer und einem „Projektorchester unter der Leitung von Wolfram Seitz zum Weihnachtskonzert geladen.
Bild: Adlassnig

Chorleiter Wolfram Seitz stellte begeisterten Zuhörern seine lateinische „Petite Messe“ in Burtenbach vor

Burtenbach Eine stimmungsvolle Hinführung zu den Weihnachtstagen boten Sänger und Musiker in der Burtenbacher Franziskuskirche. Der Gesangverein Burtenbach hatte gemeinsam mit dem Bläserquintett Classicsound, dem Familienensemble Schlittenbauer und einem „Projektorchester“ unter der Leitung von Wolfram Seitz zum Weihnachtskonzert geladen.

Der Dirigent und Komponist Seitz hatte mit dem gemeinsamen Lied „Macht hoch die Tür“ die Besucher gleich zu Beginn des Konzertes eingestimmt, ihren Vorweihnachtsstress zu vergessen und sich ganz der Musik der Advents- und Weihnachtszeit zu widmen.

Die attraktive Mischung des Konzertes, die mit weihnachtlichen Weisen von Händel über typisch angelsächsische Melodien bis zu Stubenmusi bezauberte, verstand es perfekt, die Konzertbesucher in der übervollen Franziskuskirche in ihren Bann zu ziehen. Ergreifende Bläserstücke gaben die Festlichkeit der Zeit in ihrer Großartigkeit wider. Im berührenden Kontrast dazu die Schlichtheit eines Allgäuer Wiageliedle. Und natürlich immer wieder ein hervorragend eingestimmter Chor, der mit Händels „Tochter Zion“ gleich zum Auftakt ein Zeichen setzte. Dazu präsentierten die Musiker zahlreiche englische Stücke, die in ihrer Fröhlichkeit die der Sentimentalität deutscher Weihnachtsmusik heiter entgegenstanden.

Eine Uraufführung in Burtenbach

Pfarrer Mirko Cavar begleitete das weihnachtliche Konzert mit einem Friedenslicht, das aus Bethlehem gebracht worden war. Friede und Liebe, die weihnachtlichen Botschaften rückte Pfarrer Cavar in den Mittelpunkt der Gedanken. Er wünschte den Konzertbesuchern Licht, um Sterne zu entzünden und Wärme, um Mitmenschen aus der Kälte zu holen.

Musikalisches Neuland durften die Zuhörer in Burtenbach zum Ausklang des Konzertes betreten. Die Uraufführung einer lateinischen „Petite Messe“, komponiert vom Chorleiter Wolfram Seitz, mit Kyrie, Gloria, Sanctus und Benedictus sowie Agnus Dei forderte von den Sängern alles. Seitz schonte sie nicht, seine Komposition mit schwierigsten Rhythmen, hohen Höhen und einer großen Vielstimmigkeit wurde von einem kleinen Orchester mit Streichern, Pauke und Bläsern begleitet.

Den getragenen Kyries folgte ein akzentuiertes, jubelndes Gloria, das mit „Pauken und Trompeten“ anhob, um getragen feierlich fortgeführt zu werden. Ergreifend auch das flehende Agnus Dei.

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