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TÜV

15.03.2019

Eine neue Bühne für das Kinderfest

Die Tage der acht Jahre alten Bühne für das Leipheimer Kinderfest sind gezählt: Neue rechtliche Vorgaben machen eine TÜV-Abnahme notwendig. Das sei wirtschaftlich unrentabel, daher werde künftig eine Bühne gemietet.

Die gesetzlichen Vorgaben haben sich geändert. Für das Fest in Leipheim im Juli muss eine schnelle Lösung her

Für das jährlich stattfindende Kinderfest in Leipheim ist eine neue Bühne nötig. Grund ist nicht das Alter der Bühne, sondern eine neue gesetzliche Regelung.

„Seit diesem Jahr ist eine TÜV-Abnahme notwendig“, teilte Bürgermeister Christian Konrad in der jüngsten Sitzung des Stadtrats mit. Die Stadt Leipheim hat die Bühne im Jahr 2011 für 21600 Euro gekauft. Die neuen rechtlichen Vorgaben schrieben bei Bühnen über fünf Metern ab sofort ein Prüfbuch mit einer beglaubigten Prüfstatistik vor, so der Bürgermeister. Das bedeutet, dass die städtische Bühne mit einer Höhe von 5,50 Metern keine Genehmigung mehr erhalten würde. Möglich wäre nun, listete Konrad verschiedene Lösungen auf, die Höhe der Bühne zu verringern, eine neue feste Bühne zu installieren oder eine Bühne zu mieten. Die Anpassung der städtischen Bühne würde die Stadt mindestens 8000 Euro kosten. Wie viel Geld für eine feste Bühne zu bezahlen wäre, muss erst noch berechnet werden. Einstimmig beschlossen die Stadträte zumindest für das diesjährige Kinderfest, für das eine schnelle Lösung her muss, eine Bühne zu mieten. Die Entscheidung fiel auf die Firma Soundsolution aus Bibertal, die eine Bühne für 3200 Euro vermietet.

Petra Koch (CSU) regte an, eine Ausnahmegenehmigung zu prüfen. Es könne nicht sein, so sagte sie, dass von einem Tag auf den anderen etwas beschlossen werde ohne eine Übergangsfrist.

Ralf Leibing (UWG) bezeichnete die Möglichkeit eine Bühne zu mieten nicht nur als gute Übergangslösung, sondern warb dafür, diese auch für die künftigen Jahre in Betracht zu ziehen. „Damit fahren wir deutlich billiger.“ Vorausgesetzt, dass bei der Bühnenmiete auch der Auf- und Abbau miteingerechnet ist. So sah es auch Alexander Besdetko (FWL). „Wer weiß, wie sich in den kommenden Jahren die Auflagen noch verschärfen.“ Er sprach sich daher auch auf Dauer für die Mietlösung auf. (eff)

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