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08.02.2018

„Es macht mir Spaß, meine Grenzen auszutesten“

Christian Balkheimer aus Leipheim ist Teilnehmer bei der RTL-Sendung Big Bounce.
Bild: Mediengruppe RTL/Markus Hertric

Interview Der Leipheimer Christian Balkheimer hüpft heute durch die RTL-Show „Big Bounce“. Was die größte Herausforderung war

Leipheim Christian Balkheimer aus Leipheim macht gerne Luftsprünge – und das im eigentlichen Sinne. Denn die Leidenschaft des 25-Jährigen ist der Parcours-Lauf, also das sportliche Überwinden von Hindernissen. Sein Können beweist Balkheimer in der RTL-Show „Big Bounce – Die Trampolin Show“. Das Fernsehpublikum kann seinen Auftritt am Freitagabend mitverfolgen. Wie es dem Sportstudenten bei den Dreharbeiten erging und was die größte Herausforderung für ihn war, erzählt er vorab im Interview.

Herr Balkheimer, Sie haben vor fünf Jahren die Parcours-Trainingshalle „Free Ground Academy“ gegründet und sind als Parcours-Coach tätig - war das ein großer Vorteil bei der TV-Show „Big Bounce“?

Balkheimer: Schon etwas, vor allem weil ich in meiner Freizeit viel im Parcours unterwegs bin. Das war natürlich von Vorteil. Es nahmen auch viele Trampolinspringer teil. Die hatten es dagegen nicht so leicht, weil es ja nicht darum geht auf der Stelle zu hüpfen und Tricks zu machen.

Insgesamt drei Parcours mussten Sie meistern. Was war dabei die größte Herausforderung?

Balkheimer: Gleich am Anfang musste ich im Duell Parcours gegen jemand anderen antreten. Da ist der Leistungsdruck sehr groß. Außerdem bin ich das nicht gewohnt, weil ich eigentlich nur Hindernisse als Gegner habe.

In der Show gehen ja viele Sprünge auch mal daneben. Das sorgt zwar für Lacher. Sieht aber oft auch sehr schmerzhaft aus. Wie hoch schätzen Sie das Verletzungsrisiko bei dem Hindernislauf ein?

Balkheimer: Der Parcours ist zwar komplett ausgepolstert, aber für jemanden, der das noch nie gemacht hat, ist die Verletzungsgefahr relativ hoch. Gerade untrainierte Teilnehmer, die keine gute Körperspannung haben, sind gefährdet. Denn gerade in der Luft muss man seine Arme und Beine gut koordinieren können.

Haben Sie sich speziell für die Show vorbereitet?

Balkheimer: Nein, eigentlich nicht. Da ich sowieso immer trainiere, habe ich mich nicht extra vorbereitet. Ich wusste auch gar nicht, was auf mich zukommt. Das habe ich dann erst gesehen, als ich im Studio vor Ort war.

Sie haben sich darauf eingelassen, obwohl Sie nicht wussten, was Sie erwartet?

Balkheimer: Ja, genau. Wir haben den Parcours vor dem Dreh nur einmal kurz gesehen. Ein Vortester hat den Hindernislauf vorgemacht und die Regeln gezeigt. Dann hieß es vor allem Warten. Morgens um neun Uhr starteten hinter den Kulissen bereits die Dreharbeiten, und ich hatte erst gegen 15 Uhr meinen Auftritt. Jeder Parcoursdurchlauf dauerte nur ein bis zwei Minuten.

Diese Erfahrung war für Sie nicht ganz neu. Bereits 2016 haben Sie bei einer anderen Parcours-Show von RTL, „Ninja Warrior Germany“, teilgenommen. Was ist Ihre Motivation an solchen Fernsehsendungen mitzumachen?

Balkheimer: Es macht mir Spaß, meine Grenzen auszutesten. Ich sehe das manchmal wie ein Videospiel, welches man einfach durchzocken will. Gerade neue, unbekannte Parcours reizen mich. Außerdem finde ich es gut, dass solche Sendungen Lust auf Sport machen.

Und was reizt Sie am Parcours-Lauf generell?

Balkheimer: Ich sehe die Welt, wie einen großen Spielplatz. Beim Parcours braucht man gar nichts. Eigentlich nicht einmal Schuhe. Man kann überall trainieren.

Interview: Dorina Pascher

Sendetermin: Ob Christian Balkheimer sich bis ins Finale von „Big Bounce“ katapultieren konnte, das ist heute um 20.15 Uhr auf RTL zu sehen.

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