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Gundremmingen

24.01.2020

FWG/UWG sagen Bühler Unterstützung zu

Die Kandidaten der FWG/UWG Gundremmingen.
Bild: Ann-Katrin Hörsch/FWG/UWG

Wofür die Gundremminger Gruppierung steht und was sie in einem neuen Gemeinderat tun will.

„Die kommenden Kommunalwahlen dürften nicht ganz so brisant, aber dennoch spannend werden.“ So hat Vorsitzender Ernst Böck die Nominierungsversammlung der Gundremminger FWG/UWG eingeleitet. Der Bürger habe am 15. März eine Auswahl aus vier Listen, aus denen er seinen Vertreter im Gremium auswählen kann. Diese Definition eines Gemeinderates stellte Böck in seiner Begrüßungsrede in den Mittelpunkt. Gemeinderatsmitglied zu sein bedeute, eine große Verantwortung gegenüber allen Bürgern zu übernehmen und dies müsse jedem Bewerber bewusst sein.

In seinem Rückblick stellte er die wichtigsten und größten Projekte der zu Ende gehenden Amtsperiode vor. „Augenscheinlich abgearbeitete Projekte werden und müssen den Gemeinderat auch künftig beschäftigen.“ Ein Sportzentrum lebe nur mit den Vereinen, die dieses mit Leben füllen. Durch immer höhere bürokratische Hürden und Verantwortung der Vorstände brauche es Unterstützung von der Verwaltung.

Die Gemeinde muss sich kümmern

So sei es auch bei Kindergarten und Schule. Immer wieder sich ändernde Rahmenbedingungen forderten die Gemeinde mit der Schaffung einer Mittagsbetreuung oder der Erweiterung der Krippenplätze durch einen aktuell geplanten Anbau. „Auch der sorgsame Umgang mit dem Vermögen der Gemeinde gehört zu den grundlegenden Aufgaben“, betonte der Fraktionssprecher. Gundremmingen habe mit dem eigenen Immobilienvermögen eine stabile Einnahmequelle für den Haushalt und es müsse nachhaltig gepflegt, erhalten – und wenn es die Möglichkeit einer Erweiterung gibt, auch realisiert – werden, so wie es bei der Gewerbeimmobilie in Grünwald der Fall gewesen sei. Hier seien durch eine Aufstockung weiterer Mietraum und Einnahmen geschaffen worden. Aber auch das Generieren von neuem Wohnraum, sei es mit dem Bau des Mehrgenerationenhauses, bei dem die Planungen wieder aufgenommen wurden, oder auch das Überplanen der Eichbrunnensiedlung würden das Gremium in der neuen Periode beschäftigen.

FWG/UWG sagen Bühler Unterstützung zu

Keine Gruppierung im Rat könne für sich behaupten, ein Projekt alleine geschafft zu haben, sondern es gehe nur, gemeinsam mit einer breiten Mehrheit Lösungen zu finden und abzuarbeiten. Und dazu stehe die FWG/UWG wie bisher mit sachlichen, bürgernahen, unabhängigen und glaubwürdigen Entscheidungen. Ebenso sagte Böck dem amtierenden Bürgermeister Tobias Bühler weiterhin die volle Unterstützung der FWG/UWG-Räte zu und hob die gute und parteiübergreifende Zusammenarbeit hervor.

Das sind die Kandidaten

1. Ernst Böck (49, Geschäftsführer, Gemeinderat), 2. Heike Eggenmüller-Hörsch (52, Geschäftsführerin, Gemeinderätin), 3. Bernhard Berger (49, Hauptbrandmeister), 4. Michael Reich (37, Elektromeister), 5. Stefanie Iffländer (37, Medizin-Technische Laborassistentin), 6. Daniel Reich (33, Versicherungskaufmann), 7. Lydia Blau (63, Pförtnerin), 8. Heinz-Günter Daum (59, Elektromeister), 9. Georg Böck (46, Diplom-Ingenieur FH Elektrotechnik). (zg)

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