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Günzburg

16.05.2019

Friday for Europe: Die Jugend fehlt

Die Aktion auf dem Günzburger Marktplatz.
Bild: Bernhard Weizenegger

Die Organisatoren hatten sich mehr Zulauf zu der Aktion auf dem Günzburger Marktplatz erhofft. Entmutigen lassen wollen sie sich aber nicht.

Wirtschaftsjunioren und Europa-Union hätten sich mehr Zulauf erhofft: Zur Aktion „Friday for Europe“, mit der die Veranstalter an die Demonstrationen der Fridays for Future-Bewegung anknüpfen wollten, kamen am Freitag zwar viele Mandatsträger, aber praktisch keine Jugendlichen. Lediglich zwei Vertreter der Schülerbewegung schauten kurz an dem Food-Truck am Günzburger Marktplatz vorbei, an dem es schwäbische Kässpätzla gab.

Veranstalter wollen ein Zeichen für Europa setzen

„Wir wollten mit der Aktion ein Zeichen für Europa setzen“, so Christoph Ost von den Wirtschaftsjunioren. Der Zusammenhang mit den Fridays for Future liege dabei auf der Hand: „Dort geht es um den Klimaschutz, uns geht es um den Schutz des politischen Klimas. Auch das ist wichtig für unsere Welt.“ Ihre Solidarität mit der Aktion zeigten unter anderem die Landtagsabgeordneten Maximilian Deisenhofer (Grüne) und Alfred Sauter (CSU) sowie Bayerns Bau- und Verkehrsminister Hans Reichhart, Mitglieder des Günzburger Stadtrats und Vertreter der heimischen Wirtschaft. Sebastian Rommel, Bezirksvorsitzender der Europa Union Schwaben, will sich von dem schwachen Zulauf am Freitag aber nicht entmutigen lassen. „Wir machen das einfach nochmal“, kündigte er an. (rjk)

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