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Dürrlauingen

25.02.2020

Friedrich Bobinger will einen „Lebensort für Jung und Alt“

Friedrich Bobinger will Bürgermeister in Dürrlauingen werden.
Bild: Martin Beil/Digitaldruck Schwab

Zur Kommunalwahl stellt unsere Zeitung den Bürgermeisterkandidaten fünf einheitliche Fragen.

Warum sollen Sie die Bürger wählen?

Ich stehe für Gemeinschaftssinn, Zusammenhalt und eine gerechte Politik für alle. Mit mir soll Gemeindepolitik im offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern stattfinden und so das Vertrauen in die Kommunalpolitik gestärkt werden.

Welches Projekt wollen Sie in der neuen Wahlperiode als Erstes angehen?

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Ich möchte die Steigerung bzw. den Erhalt der Attraktivität unserer Gemeinde als Lebensort für Jung und Alt vorantreiben. Dafür muss ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht werden, das eine optimale Kinderbetreuung, solide Finanzen, die Verbesserung der Infrastruktur, die Bereitstellung von bezahlbaren Baugrundstücken bzw. bezahlbarem Wohnraum und die Erarbeitung eines Konzepts beinhaltet, das es uns ermöglicht, in unserer lieb gewonnenen Umgebung würdevoll den Lebensabend verbringen zu können.

Wann geht Ihnen die Kommunalpolitik auf die Nerven?

Wenn Kommunalpolitik nicht für die Menschen, sondern über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg gemacht wird und wenn Politiker für ihre Arbeit persönlich angegriffen, beleidigt oder verleumdet werden.

Wo ist der Lieblingsort in Ihrer Kommune?

In der Gemeinde Dürrlauingen mit ihren Ortsteilen gibt es viele Orte, die ich gerne besuche. Mein absoluter Lieblingsort ist bei den Menschen, die ich bei einer Vielzahl von Veranstaltungen in der Gemeinde treffe.

Welche Person der Zeitgeschichte würden Sie gerne treffen und warum?

Für einen Gedankenaustausch würde ich gerne den österreichischen Kommunalpolitiker Michael Unterguggenberger treffen. Er war ein Mann des Volkes und wurde 1931 zum Bürgermeister der Gemeinde Wörgl in Tirol gewählt. Er übernahm in der Zeit der Weltwirtschaftskrise Verantwortung für seine Mitbürger und schuf ein kommunales Nothilfeprogramm, das der Gemeinde einen Aufschwung bescherte, der als das „Wunder von Wörgl“ bekannt wurde. Das Experiment fand weltweite Beachtung und wurde auch verfilmt.

Zur Person Friedrich Bobinger:

  • Friedrich Bobinger wurde am 15. Juni 1975 in Lauingen geboren. Er will Bürgermeister von Dürrlauingen werden. Nominiert wurde er von der Freien Wählervereinigung Mönstetten.
  • Familienstand Verheiratet, zwei Kinder.
  • Ausbildung/Beruf Nach der Ausbildung zum Zimmerer bildete sich Bobinger zum Zimmerermeister und Gebäudemanager (BVS) weiter. Beruflich ist er bei der Stadtverwaltung Günzburg verantwortlich für die Leitung der Abteilung Gebäudemanagement.
  • Freizeit/Hobbys Bobinger ist aktiver Sportschütze, Radtouren und gerne in den Bergen unterwegs.
  • Ehrenamt Er ist aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr. Außerdem leitet Bobinger den Feuerwehrverein in Mönstetten. (gz)

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Unser Service zur Kommunalwahl:

Interaktive Karte: Sie wollen Bürgermeister im Kreis Günzburg werden

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