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Kommunalwahl 2020

15.03.2020

Große Zustimmung für Oberbürgermeister Gerhard Jauernig

Günzburgs OB Gerhard Jauernig mit Ehefrau Bettina, Tochter Theresa und Sohn Leon erreichte etwa 95 Prozent der Stimmen.
Bild: Bernhard Weizenegger

Plus Der Günzburger Oberbürgermeister erhält 94,4 Prozent der Stimmen. Warum er die Wahl trotz eines fehlenden Gegenkandidaten als Wettbewerb ansieht.

Das Ergebnis ist wenig überraschend: Gerhard Jauernig ist erneut mit überwältigender Mehrheit zum Oberbürgermeister von Günzburg gewählt worden. 94,4 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf den 51-Jährigen. Dies ist zugleich eines der besten Ergebnisse für einen Bürgermeisterkandidaten im Landkreis Günzburg.

Jauernig trat, wie bereits in den Wahlen 2008 und 2014, ohne Gegenkandidaten an. Dieses Mal gab es im Vorfeld sogar einen historischen Moment für Günzburg. Am 3. Juni 2019 verkündete die CSU, den SPD-Oberbürgermeister Jauernig ebenfalls als ihren Kandidaten zu nominieren – ein bayernweit einmaliger Vorgang. „Wenn man 18 Jahre im Amt ist, freut man sich über so ein tolles Ergebnis natürlich sehr. Ich wusste nicht, wie diese besondere politische Brisanz mit der Nominierung durch die SPD und der CSU von den Wählern aufgenommen wird“, sagte Jauernig nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses.

Gerhard Jauernig war den ganzen Tag über angespannt

Obwohl es seine vierte Wahl war, gab der 51-Jährige zu, dass er den ganzen Tag über maximal angespannt sei. Den Tag verbrachte er im Kreise seiner Familie und den Partnern seiner beiden Kinder. Der Höhepunkt der Anspannung war für Jauernig während der Auszählung zwischen 18.30 und 20 Uhr erreicht. „Auch wenn man keinen Gegenkandidaten hat, ist es ein Wettbewerb. Denn es ist ein Unterschied ob man über 90 Prozent Zustimmung hat oder ob es 80 oder gar 70 Prozent sind“, sagte Jauernig.

Große Zustimmung für Oberbürgermeister Gerhard Jauernig

Keine Partei stellte einen Gegenkandidaten auf, lediglich „Die Partei“ wollte den Amtsinhaber in Person von Tim Briegel herausfordern. Doch der erreichte nicht genügend Unterstützungsunterschriften. Den bisher letzten echten Kampf um den OB-Posten in Günzburg gab es 2002, als drei Kandidaten um die Nachfolge von SPD-Mann Rudolf Köppler ins Rennen gingen. Jauernig setzte sich in einer Stichwahl gegen Stephanie Denzler durch.

Die Wahlbeteiligung lag diesmal mit 47,3 Prozent geringfügig über der von 2014. „Bei dieser Wahl war alles etwas bizarrer. Aber trotz der schwierigen Umstände, sind viele Menschen zum Wählen gegangen.“

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