Bundestagswahl
Alle Hochrechnungen und Ergebnisse für alle Wahlkreise
  1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. Günzburg: Günzburgs OB will bessere Förderung für Schwimmbäder - und blitzt bei Ministerin ab

Günzburg
07.09.2021

Günzburgs OB will bessere Förderung für Schwimmbäder - und blitzt bei Ministerin ab

Das Waldbad in Günzburg. Es müsste teilweise dringend erneuert werden.
Foto: Bernhard Weizenegger (Archivbild)

Gerhard Jauernig betont die Bedeutung eines guten Angebots gerade für den Schwimmunterricht. Doch Teile des Günzburger Freibads seien komplett veraltet.

Mit einem Sonderförderprogramm will der Freistaat Bayern die Sanierung kommunaler Schwimmbäder unterstützen. Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig (SPD) geht das aber nicht weit genug. So brauche es eigentlich dringend einen Ersatzbau für den Zugangsbereich des Waldbads samt Außenanlagen, Toiletten, Lager- und Werkstatträumen und für den Kiosk - die Bereiche stammten aus den Jahren 1962 und 1964. Doch es gebe so gut wie keine Fördermöglichkeiten dafür, höchstens für die Toiletten. Dafür wiederum sei eine umfangreiche Berechnung nötig, ob eine Sanierung wirtschaftlicher wäre. Ohne staatliche Unterstützung könne die Stadt jedenfalls die rund dreieinhalb Millionen Euro für den Ersatzbau der Gebäude nicht stemmen, hat Jauernig Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU) geschrieben - und jetzt eine Antwort erhalten.

Die Ministerin betont in ihrem Schreiben wie der Günzburger OB die Bedeutung eines breiten Angebots an Bädern, damit Kinder und Jugendliche das Schwimmen lernen können. Die Förderung von Arbeiten an solchen Einrichtungen sei durch das Sonderprogramm erstmals überhaupt ermöglicht worden, doch es handele sich um eine freiwillige Leistung. Denn um den Bau und Unterhalt der kommunalen Bäder müssten sich eben die Kommunen kümmern. Das Konzept für das Förderprogramm sei unter anderem auch von den kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet worden. Die Ministerin erläutert, was förderfähig ist und was nicht - und wünscht der Stadt gutes Gelingen bei der Umsetzung des Projekts.

Oberbürgermeister Jauernig hält dennoch an seiner Forderung fest und will sich mit Unterstützung der Spitzenverbände weiter "für eine dringend notwendige Änderung der Fördermodalitäten einsetzen", heißt es in einer Mitteilung der Stadt. (AZ)

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.