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Günzburg

03.04.2021

Günzburger Umweltklasse macht's vor: So gelingen tolle Ostereier

Magdalena und Matthias haben zu Hause fleißig gekocht und gefärbt. Insgesamt haben am vergangenen Mittwoch sieben Schülerinnen und Schüler des Dossenberger-Gymnasiums an der Aktion teilgenommen.
Foto: Birgit Rembold

Wie Fünftklässler des Dossenberger-Gymnasiums in den Ferien mit natürlichen Stoffen Eier gefärbt haben. Und wie man sie richtig aufpeppen kann.

Kaum durften alle Fünftklässler wieder in die Schule kommen, waren schon Osterferien. Die brauchen alle im Moment dringend, um an andere Dinge als Hausaufgaben, Arbeitsaufträge und Digitalunterricht zu denken. Trotzdem sind diese Ferien ganz anders als sonst: Einige Schülerinnen und Schüler sind aktuell in Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem Corona-Fall hatten. Andere dürfen zwar das Haus verlassen, aber alle zusammen irgendwo treffen geht ja trotzdem nicht.

Warum sich also nicht zu einer Videokonferenz zusammenfinden und gemeinsam Ostereier färben? Es geht einfach: Den Rechner in der Küche aufbauen, Eier besorgen und dann den Kopf zerbrechen, wie man Eier ohne Chemie färben kann, denn die 5b des Dossenberger-Gymnasiums ist ja schließlich eine Umweltklasse. „Auf dem Papier haben wir mit Naturfarben experimentiert, also sind wir in der Zubereitung der Farbe schon Profis“, sagt Lehrerin Birgit Rembold.

Ausgiebig kochen

Egal, was man verwenden möchte: Man muss es zuerst ausgiebig kochen, damit man einen schönen Farbsud bekommt. Die Eier werden mit Essig abgerieben, damit der Herkunftsstempel abgeht und die Farbe besser aufgenommen wird.

Favoriten beim Kochen und Färben sind ganz klar die Zwiebelschalen. Wenn man die rohen Eier mit den Schalen einwickelt und dann in einen alten Feinstrumpf steckt oder mit Schnur zusammenbindet, kommt ein tolles rotbraunes Muster dabei heraus. Auch Kurkuma für Gelb und Holundersaft für ein Graulila haben die Fünftklässler echt begeistert, ebenso die zarte Fliederfarbe von Blaukraut. Man sollte die Eier nach dem Kochen einige Stunden im Sud liegen lassen.

Echte kleine Kunstwerke

Wer noch ein schönes Muster auf seinem Ei möchte, kann Gummibänder vor dem Färben um das Ei legen, dann bleibt die Stelle darunter weiß. Wer echte Kunstwerke produzieren möchte, kann Blüten oder kleine Blätter auf das Ei legen und es fest in einen Seidenstrumpf knoten. Je filigraner die Blätter, desto schöner die Verzierung.

Als Ferienaktion kann Birgit Rembold das Eierfärben mit Naturfarben nur empfehlen. Und wem schon langsam die Decke auf den Kopf fällt, der kann das ja online mit Freunden machen! Die Ergebnisse sehen jedenfalls super aus. Und jenseits der veredelten Eierschale kommt etwas zum Vorschein, das schmeckt. (zg)

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