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Treffen

07.11.2019

Hausaufgaben für die Arbeitsagentur

Die Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz fordert beim DGB-Kreisvorstand eine Neuaufstellung der Behörde

Zu einem Meinungsaustausch haben sich die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Ekin Deligöz, und der DGB-Kreisvorstand Günzburg in Ichenhausen getroffen. Dabei gab es bei den Themen Rente, Tarifpolitik und „Soziale Absicherungen der Reformen für den Klimawandel“ viel Übereinstimmung zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der DGB-Gewerkschaften im Landkreis und der Bundestagsabgeordneten, heißt es in der Pressemitteilung.

Deligöz forderte demnach bei dem Meinungsaustausch auch, dass sich die Bundesagentur für Arbeit neu aufstellen müsse. Sie müsse zu einer Dienstleistungseinrichtung werden, die sich mehr als Partner der Arbeitslosen verstehe und die den Arbeitslosen nicht das Gefühl vermittle, sie seien Abhängige der Agentur. Darüber hinaus müsse die Arbeitsagentur zu einer Weiterbildungseinrichtung weiterentwickeln, die alle Beschäftigten auf dem Weg in die neue digitale Arbeitswelt begleite.

Ludwin Debong, Gewerkschaftssekretär beim DGB Schwaben, berichtete, dass es beim DGB inhaltlich ähnliche Diskussionen gibt und dass die Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaften diese Anregungen in die Diskussion der Selbstverwaltungsorgane der Arbeitsagentur einbringen werden.

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Der DGB-Kreisvorsitzende Werner Gloning erhob bei der Diskussion auch die Forderung nach einer Studie, die die qualitativen Stärken und Schwächen des Arbeitsmarktes im Landkreis Günzburg analysiere und dabei Vorschläge entwickle, was geschehen müsse, um den Arbeitsmarkt im Landkreis Günzburg zukunftsfähig für eine gute Arbeit zu machen.

Die Entscheidungen müsse dann natürlich die Politik treffen, aber das sei auf der Grundlage einer solchen Studie sicher zielgerichteter möglich, heißt es weiter in dieser Mitteilung. (zg)

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