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Hilferuf aus Leipheim: Die Vorschläge sind nicht neu

Kommentar Von Till Hofmann
25.07.2020

Plus Leipheim zählt nicht gerade zu den finanzstarken Gemeinden im Kreis Günzburg. Was von dort nun gefordert wird, ist nicht verkehrt - aber auch nicht bahnbrechend.

Die Corona-Krise wirkt in vielerlei Hinsicht wie ein Brennglas, das ohnehin vorhandene Probleme noch verstärkt. Nun war es in der Vergangenheit bereits so, dass die Stadt Leipheim nicht gerade zu den Kommunen im Landkreis gehört hat, die gar nicht mehr wussten, was sie mit dem vielen Geld im Stadtsäckel anfangen sollten.

Auch die milliardenschweren Hilfspakete und Sofortprogramme aus Berlin (für die der Steuerzahler wieder geradestehen wird) vermögen allenfalls eine Linderung der Situation zu erreichen. Die heimische Wirtschaft ist starken Belastungen ausgesetzt. Aufträge brechen weg, Lieferketten sind unterbrochen. Viele Arbeitnehmer sind in Kurzarbeit – eine drohende Arbeitslosigkeit ist so erst einmal abgewendet, aber später eben nicht ausgeschlossen. All das spüren auch die Städte und Gemeinden, die mit weniger Einnahmen auskommen müssen.

Der Hilferuf ist sicher nicht verkehrt. Ob er gehört wird, ist eine andere Sache. Die Vorschläge, die in der Resolution gemacht werden, sind großteils alte Bekannte. Wir haben kein Erkenntnis-, aber ein Umsetzungsproblem.

Lesen Sie dazu den Bericht:

Stadtrat Leipheim macht finanzielle Not deutlich

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