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09.03.2015

Ihr Einsatz leuchtet heraus

Erstmals vergab der Unabhängige Wählerblock Günzburg seinen Ehrenamtspreis. Mit dabei (von links) Dr. Monika Küchle, Erhard Uhl, Prof. Wolfgang Schreml, Jürgen Kees (Preisträger), Sabine Leis (Eltern), Miriam Albrecht, Hannelore Grund, Eva Flemisch, Michael Herold (Lehrer), Hans Kaltenecker und Ferdinand Munk; vorne Beyza Bilir, Tim Schmid, Florian Kelberer, Marius Schell und Arnold Weber. Ebenfalls geehrt, aber nicht auf dem Bild: Daniel Iwanow.
Bild: Wolfgang Kahler

Ehrenamtspreis Erstmals hat der UWB Günzburg seine Auszeichnung vergeben

Von Wolfgang Kahler

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Günzburg Mühe, großer Einsatz und Durchhaltevermögen: Diese Eigenschaften charakterisieren das Engagement der Ehrenamtlichen, so Schirmherr Prof. Dr. Wolfgang Schreml anlässlich der erstmaligen Vergabe des Ehrenamtspreises durch den Unabhängigen Wählerblock (UWB) der Stadt.

Als anschauliches Beispiel nannte Schreml die Johannisfeuer. Vergleichbar damit werde die Landschaft des Gemeinwesens durch solche Leuchtfeuer des Ehrenamts erhellt. Sie bedeuten Wahrnehmung für andere und menschliche Wärme. „Die Gesellschaft braucht solche Lichtpunkte ehrenamtlichen Einsatzes“, sagte Schreml. Viele der eingereichten Projekte würden von Frauen getragen: „Hier ist die Frauenquote kein Problem“, meinte der Schirmherr und erntete Schmunzeln bei den mehr als 100 Gästen im Günzburger Forum. Das Ehrenamt übernehme wichtige Aufgaben in allen Bereichen unseres Lebens, sagte UWB-Vorsitzende Miriam Albrecht. Deshalb solle der Empfang als Werbung für dieses Engagement dienen.

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„Sie sind es wert, geehrt zu werden“, sagte Ferdinand Munk. Der UWB-Fraktionschef beschrieb, warum die Gruppierung die Würdigung des Ehrenamtes in Angriff genommen hatte: „Die Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn das Ehrenamt funktioniert“, betonte Munk. Eigentlich hätten es alle der 50 Bewerbungen verdient, die von Schulklassen, Sportvereinen, Seniorengruppen sowie Einzelpersonen eingereicht worden waren: „Die Jury hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht“, so Munk, „es sind ganz tolle Projekte dabei“. Der Preis solle auch dazu beitragen, Hürden zu durchschneiden, Türen zu öffnen und das Ehrenamt hoch zu halten. Es gehe um Leute, die es wert seien, unterstützt zu werden. Alle Bewerber, die heuer nicht zum Zuge kamen, will die UWB ermuntern, im nächsten Jahr erneut mitzumachen. Die eingereichten Bewerbungen bleiben übrigens erhalten.

Stadträtin Dr. Monika Küchle stellte die AG Brutkasten der Heinrich-Zins-Schule im Ichenhauser Stadtteil Hochwang vor. Deren Schüler engagieren sich seit Jahren für Menschen in Afrika mit unterschiedlichsten Aktionen wie Pfandflaschen-Sammeln oder Ostereier verstecken.

Bei den Erwachsenen ging der Ehrenamtspreis an Hannelore Grund. Als Vorstand der Altstadtfreunde Günzburg sei sie quasi die Managerin des Stadtturms und „organisiere alles, sogar bis zum Rausstellen der Mülltonnen“ beschrieb Eva Flemisch, Zweite Vorsitzende der UWB, das Wirken der Preisträgerin.

Beim ehrenamtlichen Projekt würdigte der Leinhemer UWB-Stadtrat Hans Kaltenecker die Jugendabteilung des VfL Günzburg. Dank kontinuierlicher Arbeit werden jugendliche Sportler gefordert und die Vereinszukunft gesichert. Das zeigten immerhin 13 Jugendmannschaften mit 15 Übungsleitern. So spielt beispielsweise die A-Jugend in der Handballbundesliga. Verbunden mit diesem Ehrenamtspreis ist eine Geldprämie in Höhe von 500 Euro.

Für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung sorgten zum Auftakt vor dem Forum am Hofgarten die Günzburger Blechbätscher und anschließend der Reisensburger Musikverein.

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