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Günzburg

29.06.2018

Immer Kummer mit den Sporthallen

Die Rebayhalle in Günzburg wird saniert. Bis zum Ende der Sommerferien 2018 soll ein neuer Hallenboden eingebaut werden. Das heißt aber, dass die Sporthalle für die Vereine nach der Prüfungswoche der Realschule nicht mehr genutzt werden kann.
Bild: Bernhard Weizenegger

Der VfL Günzburg befürchtet bei seiner Delegiertenversammlung vor allem für die Handballer Beeinträchtigungen.

„Kein schlechtes Jahr für den VfL“, mit diesen Worten eröffnete Vorsitzender Gerhard Skrebbas die Delegiertenversammlung des VfL Günzburg im neu sanierten großen Vereinszimmer der Jahnhalle. Zwei mehrere Jahrzehnte andauernde „Baustellen“ hat der VfL im Berichtszeitraum erledigt: Der Vertrag zur Nutzung der Bruno-Merk-Halle wurde notariell besiegelt und im Dezember 2017 die letzte Rate der langfristigen Verbindlichkeiten geleistet. Damit sind die Grundlagen für die Zukunftssicherung des Vereins gelegt, sagte Skrebbas.

2. Bürgermeister Anton Gollmitzer dankte dem Verein für das vielseitige Angebot, das der VfL mit seinen acht Abteilungen den Günzburger Bürgern macht. Zentraler Punkt der Delegiertenversammlung war die Verabschiedung einer neuen Satzung.

Die Satzung wurde aktualisiert, außerdem ist durch die neue Europäische Datenschutz-Grundverordnung weiterer Regelungsbedarf entstanden. Rechtsvorstand Othmar Hagen erklärte den Delegierten das neue Satzungswerk, das einstimmig beschlossen wurde.

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Zufrieden ist man mit der Mitgliederentwicklung des Vereines, die sich bei etwa 1700 Mitgliedern einpendelt. Abgänge können laut Skrebbbas problemlos über die gute Nachwuchsarbeit in mehreren Abteilungen ausgeglichen werden, was durch die Zunahme von Jugendmannschaften in den Abteilungen Handball, Tischtennis und Badminton deutlich wird. Allerdings sind dieser positiven Entwicklung Grenzen gesetzt, da sich trotz der Inbetriebnahme der Bruno-Merk-Halle bereits jetzt schon wieder Engpässe bei der Hallenbelegung ergeben.

Den Berichten der Abteilungsleiter, insbesondere Handball, Badminton und Tischtennis, war zu entnehmen, dass man mit den Saisonergebnissen weitgehend zufrieden ist, zumal inzwischen bei allen drei Hallensportarten auf einem deutlich höheren Level als in den Vorjahren gespielt wird.

Kopfschmerzen bereitet aber den Handballern die Sanierung der Rebayhalle, da bereits der Start der Arbeiten nicht fristgerecht begann. Durch die Auswechslung des Hallenbodens ist diese mehrere Wochen gesperrt, was für die Ballwerfer doch eine erhebliche Beeinträchtigung der Vorbereitungsphase auf die neue Saison bedeutet. Beim Tanz und in der Gymnastik freut sich der Verein über neue Kursangebote, die teilweise (Tanz) zu deutlichen Mitgliederzuwächsen führen. Der große Renner ist der Line-Dance, der auch beim Guntiafest vorgeführt wurde.

Eine solide finanzielle Entwicklung bestätigte die neue Finanzchefin Annette Fiegel-Jensen. Dennoch solle der VfL an seinem bisher erfolgreichen Sparkurs festhalten, empfahl sie. (zg)

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