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Fußball-Bezirksliga Nord

31.01.2020

Jan Plesner wird Spielertrainer des SC Bubesheim

Als Trainer legt er viel Wert auf Kommunikation, als Spieler sorgt er für Sicherheit vor der Abwehr: Jan Plesner. Im Sommer 2020 wird er Spielertrainer in Bubesheim.
Bild: Bernhard Weizenegger

Der 30-Jährige kommt im Sommer zum derzeitigen Zweiten der Fußball-Bezirksliga Nord. Bis dahin spielt er noch für einen Liga-Konkurrenten der Bubesheimer.

Der SC Bubesheim geht mit einem neuen Spielertrainer in die kommende Saison. Jan Plesner übernimmt ab 1. Juli die Position von David Bulik, der den momentanen Tabellenzweiten der Fußball-Bezirksliga Nord aus familiären und beruflichen Gründen nach der laufenden Runde verlassen wird.

Das erste Ziel: Richtig fit werden

Plesner ist ein „Sechser“, spielt also auf der zentral defensiven Position im Mittelfeld. Der in Langweid lebende Sportler ist derzeit noch für den Bubesheimer Liga-Konkurrenten TSV Aindling aktiv. In dieser Spielzeit kam der 30-Jährige verletzungsbedingt erst auf sechs Einsätze. Zunächst litt er an einem Muskelfaserriss an der Leiste, später zog er sich einen Innenbandriss am Sprunggelenk zu. Sein sportliches Ziel für das anstehende Unternehmen Klassenerhalt ( Aindling ist zwar Tabellenachter, steht nach Punkten aber der Abstiegszone näher als dem schöneren Ende der Rangliste) ergibt sich daraus von selbst. „Erst einmal will ich richtig fit werden, dann eine gute Rückrunde spielen und mich gescheit aus Aindling verabschieden.“

"Ein bisschen Bauchgefühl" bei Karl Dirr

Der Bubesheimer Fußball-Abteilungsleiter Karl Dirr betont, er habe Plesner schon seit geraumer Zeit auf dem Zettel. Den damals im Trikot des Bayernligisten TSV Schwaben Augsburg spielenden Fußballer habe er in der Saison 2017/18 erstmals auf dem Platz gesehen. „Seitdem hatte ich ihn immer auf dem Radar“. Vor einigen Wochen erfolgte dann die ernsthafte Kontaktaufnahme und anschließend ging es laut Dirr „relativ zügig. Da war auch ein bisschen Bauchgefühl dabei.“

Jan Plesner wird Spielertrainer des SC Bubesheim

Kommunikation zählt zu den Stärken des künftigen Bubesheimer Spielertrainers. Aus Dirrs Perspektive war das ein wichtiges Kriterium, da nach wie vor überwiegend junge Spieler den Kader des Bezirksligisten bilden. „In dieser Hinsicht habe ich einen absolut positiven Eindruck von Plesner gewonnen. Der menschliche Faktor stand absolut im Vordergrund“, berichtet der Funktionär.

Am Ende zählt natürlich immer, was auf dem Platz passiert. Plesner möchte parallel zu seinen Einsätzen für Aindling möglichst viele Spiele der Bubesheimer verfolgen, um schon vor seinem Start ein umfassendes Bild von der Mannschaft zu bekommen. Immerhin geht es ja unter anderem darum, eine möglichst gute Mannschaft für die kommenden Saison zusammenzustellen. Und womöglich spielen die Bubesheimer dann ja eine Etage höher, in der Landesliga – worauf der künftige Coach natürlich hofft.

Der Kader bleibt wohl, wie er ist

Doch egal, in welcher Spielkasse die Bubesheimer antreten werden: Der Stammkader bleibt. Dirr betont, mit den insgesamt drei Winter-Neuzugängen Lukas Glade, Matthias Wallner (beide von Schwaben Augsburg) und Manuel Kuhnke (von Grün-Weiß Ichenhausen) habe der Verein schon einen gewaltigen Vorgriff auf den Sommer gemacht. „Viel kann da nicht mehr kommen, da es nach heutigem Stand keine namhaften Abgänge geben wird“, betont der Spartenchef. Plesner pflichtet ihm bei, indem er sagt: „Die Mannschaft ist absolut intakt und falls man aufsteigt, nimmt man eh den Schwung mit.“

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