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Fußball-Kreisliga

16.08.2019

Jettingen ist einfach zu gut für Reisensburg

In den meisten Situationen waren die Jettinger den berühmten Schritt schneller – wie hier Tim Paulheim im Duell mit Uli Bunk.
Bild: Ernst Mayer

Nach dem Pokalduell gewinnt der Kreisligist nun auch das Punktspiel. Das Resultat hätte deutlicher ausfallen müssen.

Zum zweiten Mal binnen weniger Tage trafen am Feiertag Mariä Himmelfahrt die Fußball-Kreisligisten SG Reisensburg-Leinheim und VfR Jettingen aufeinander. Nachdem die Jettinger bereits im Kreispokal-Heimspiel 3:1 die Oberhand behalten hatten, schafften sie nun auch im Kreisliga-Auswärtsspiel einen verdienten 2:0-Erfolg. Vor gut 130 Zuschauern hätte das Ergebnis sogar deutlicher zugunsten einer äußerst spielstarken und dominanten Jettinger Mannschaft ausfallen können, vielleicht sogar müssen.

Von Beginn an Druck erzeugt

Von Beginn an machten die Gäste enormen Druck, verteidigten hoch, liefen früh an und setzten die Hausherren gnadenlos unter Druck. Bereits nach fünf Minuten ergab sich für den VfR die erste große Chance. Tim Paulheim scheiterte am Reisensburger Torhüter Dominik Tausch, der mit einer Glanzparade seinen Kasten vorerst sauber hielt. Doch Reisensburg kam nicht zum Durchatmen. Jettingen spielte weiter aggressiv, wirbelte die SG-Defensive ein ums andere Mal durcheinander und erspielte sich so Chance um Chance. Lediglich mit der Ausbeute dürfte VfR-Coach Sven Müller nicht zufrieden gewesen sein. Denn so sehr sich der VfR auch mühte, in den ersten 45 Minuten wollte das Runde einfach nicht ins Eckige. Sicher ihren Teil dazu beigetragen haben auch die SG-Kicker, die sich den Angriffen entgegenwarfen, gegen den Spielfluss der Gäste jedoch nichts zu setzen hatten.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen nichts. Jettingen machte weiter immensen Druck und die SG versuchte, die Angriffsmaschine der Gäste zumindest in Grenzen zu halten. Bis zur 50. Minute klappte das auch, doch dann traf Fabian Findler sehenswert zur schon längst überfälligen Führung für die Mindeltaler.

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Der VfR ließ auch danach nicht locker. Immer wieder brandeten die Angriffe der Gäste auf das Reisensburger Gehäuse. Doch einem vorentscheidenden zweiten Treffer hatte der Fußballgott an diesem Feiertag den Pfosten, die Latte, das Pech sowie die Reisensburger Abwehr mit Torwart Dominik Tausch an der Spitze entgegengesetzt. Sieben Minuten vor Schluss war dann aber auch dieses Bollwerk überwunden. Der eingewechselte Betim Shala bekam die Kugel von Tim Paulheim mustergültig aufgelegt und konnte zum erlösenden 2:0 für den VfR Jettingen vollenden.

In der Spitzengruppe verankert

Der weiterhin ungeschlagene VfR Jettingen hat sich spätestens jetzt heimlich, still und leise zu einem Ernst zu nehmenden Verfolger von Spitzenreiter TSV Ziemetshausen gemausert.

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