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13.05.2020

Kampfsportler wenden sich an die Regierung

Taekwondo soll wieder möglich sein

Die Liebe zur Sportart ist normalerweise das kräftigste Bindeglied zwischen den beiden heimischen Taekwondo-Vereinen. Weil derzeit jedoch nichts normal ist, und weil es diesmal ums große Ganze geht, haben sich jetzige und ehemalige Spitzenfunktionäredes Taekwondo-Club Donau-Lech-Iller (Heinrich Magosch und Günter Sonner) und der SG Krumbach (Reinhold Gruber und Heinz Gruber) dieser Tage mit einer Petition an die Bayerische Staatsregierung gewandt. In ihrem Schreiben an Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann bitten sie um Öffnung ihres Sportbetriebes. Die Unterzeichner (alle vier plus zusätzlich Mustafa Gürel appellieren auch im Namen ihrer Sportschulen) vertreten in der Region zwischen Memmingen und Dillingen etwa 2500 Kampfsportler.

Im Unterschied zur allgemeinen Wahrnehmung sei Taekwondo bei Weitem nicht nur eine Kontaktsportart, argumentieren die Funktionäre. Im Gegenteil könne der Sport sogar ohne jeglichen Körperkontakt betrieben werden. Es sei zudem absolut möglich, Taekwondo „unter Einhaltung sämtlicher Hygienevorgaben“ auszuüben, die seitens der Gesundheitsämter, der Staatsregierung und des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) erlassen werden. Die Größe der Sporthallen in der Region erlauben es den Taekwondoin auch spielend, vorgegebene Distanzregeln einzuhalten. Zudem werde das Training „in stark verkleinerten und homogenen Gruppen“ absolviert.

Der Sport insgesamt befinde sich bereits mitten in der Phase der Lockerungen, heißt es in dem Schreiben weiter. Andere Bundesländer seien bereits am Werk, „die Öffnung des Breitensports (auch in Hallen), der Tanzstudios und Fitnessstudios vorzubereiten“. (zg)

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