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Alltagsfrage

16.05.2019

Kennzeichen verblasst: Darf man selbst nachbessern?

Wenn die Kennzeichen am Fahrzeug verblassen, müssen die Besitzer sich um neue Schilder kümmern. Darauf hat das Landratsamt Günzburg hingewiesen
Bild: Bernhard Weizenegger

Waschanlage, Wind und Wetter lassen die Buchstaben und Zahlen auf den Kennzeichenschildern leicht verblassen. Darf man selbst zum Farbstift greifen?

Mit der Zeit verblassen witterungsbedingt oder durch den Besuch in der Waschanlage die Buchstaben und Zahlen auf den Kennzeichenschildern und die Kennzeichenkombination des Fahrzeuges wird immer undeutlicher. Darf man dies Schilder in so einem Fall selbstständig nachbessern?

Der Griff zu Edding und Co. ist nahe liegend - aber falsch

Nein, sagt das Landratsamt Günzburg. Kennzeichen müssen bestimmten Vorgaben der Fahrzeug-Zulassungsverordnung entsprechen. Auch wenn der Griff zu Edding und Co. nahe liegend ist, um die Erkennbarkeit der Buchstaben- und Zahlenkombination auf dem Kennzeichenschild wiederherzustellen, wird die Vorschriftsmäßigkeit mit einer Korrektur durch einen Farbstift nicht wiederhergestellt und sollte daher unterlassen werden.

Verblasste Kennzeichen müssen erneuert werden

Die Zulassungsbehörde weist darauf hin, dass in solchen Fällen eine Neuprägung des Kennzeichenschildes erforderlich ist. Anschließend muss das Kennzeichenschild der Zulassungsbehörde vorgelegt werden, um auf diesem die Stempelplakette anbringen zu können.

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Legt ein Fahrzeugbesitzer selbst Hand an, kann das teuer werden: Ein Verstoß gegen die Vorgaben zur Ausgestaltung der Kennzeichen erfüllt den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden.

Wer sich nicht sicher ist, kann sich beim Landkreis Bürgerbüros beraten lassen, die Mitarbeiter stehen unter der Rufnummer 08221/95-999 zur Verfügung. Weitere Informationen, insbesondere über die vorzulegenden Unterlagen bei der Zulassungsbehörde, gibt es auch auf der Homepage des Landkreises.

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