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Eishockey

17.02.2017

Klassenerhalt oder Nachsitzen?

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Sicherer Rückhalt: Auf ihren Torwart Roman Yourkov können sich die Burgauer verlassen.
Bild: Ernst Mayer

Die Eisbären Burgau können ihr Saisonziel heute mit einem Sieg gegen Forst erreichen. Die Halle in Peißenberg gilt als gutes Pflaster. Nicht nur deshalb ist der Trainer optimistisch.

Matchball Nummer eins in Sachen Klassenerhalt: Heute Abend um 19.30 Uhr steht für den Eishockey-Landesligisten ESV Burgau das zweite von maximal drei Playdown-Spielen gegen die Nature Boyz Forst an. Mit einem Sieg in der Peißenberger Eishalle beenden die Markgräfler die Spielzeit mit dem Saisonziel in der Tasche, bei einer Niederlage kommen die Forster am Sonntag um 18 Uhr zum entscheidenden dritten Spiel in den Burgauer Eispalast.

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Im bisherigen Saisonverlauf trafen die beiden Mannschaften schon fünf Mal aufeinander. In den ersten beiden Partien, die in der regulären Landesliga-Spielzeit ausgetragen wurden, waren die Eisbären klar Chef im Ring und gewannen mit 5:2 und 6:0. Die beiden Begegnungen der Abstiegsrunde endeten hingegen extrem knapp: Einmal gewannen die Forster 5:4 nach Penaltyschießen und einmal behielten die Burgauer mit demselben Ergebnis die Oberhand. Das erste Playdown-Match am vergangenen Sonntag auf eigenem Eis gewannen die Eisbären 6:3. Doch das Ergebnis war deutlicher als der Spielverlauf. Beim Stand von 4:3 für den ESV stand die Sache auf Messers Schneide. Durch die individuelle Klasse der slowakischen Akteure in ESV-Diensten gelang der Sieg. Die Paradereihe der Burgauer zeigte in den vergangenen neun Partien immer wieder tolle Aktionen. Auf David Hornak, Vladimir Klinga, David Drozd und David Tomecko liegen natürlich auch heute die Hoffnungen der Burgauer. Aber auch die anderen Reihen zeigten kämpferisch sehr starke Vorstellungen. Ein sicherer Rückhalt war auch Keeper Roman Yourkov.

Burgaus Trainer Thore Knopf kann in der Partie am heutigen Abend auf 13 Feldspieler und zwei Torhüter zurückgreifen. „Mehr habe ich derzeit leider nicht zur Verfügung“, sagt er bedauernd. Die Burgauer sind durch schwere Verletzungen – unter anderem fehlen Florian Gebauer, Marvin Mändle und Alexander Rehle – sowie durch den plötzlichen Rückzug einiger Akteure personell arg gebeutelt. Der SC Forst wird voraussichtlich wieder mit 22 Akteuren antreten. Knopf hebt vor diesem Hintergrund das Positive hervor. „Die Spieler die da sind, sind auch gut drauf. Die Stimmung in der Mannschaft ist nach den beiden Siegen gegen Reichersbeuern und Forst top“, sagt er.

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Diese Erfolge feierten die Eisbären aber auf eigenem Eis. „Auswärts tun wir uns immer etwas schwerer“, blickt der Coach auf die bisherige Saison zurück. Nur drei ihrer zwölf Auswärtsspiele konnten die Eisbären in den vergangenen Monaten gewinnen. Allerdings: Zwei davon gelangen in Peißenberg gegen den SC Forst. Das Peißenberger Stadion ist also ein gutes Pflaster für die Burgauer. Auch die gute Stimmung im Team sollte Mut für die heutige Aufgabe machen. „Ich würde schon gerne am Freitag alles klar machen“, so Thore Knopf.

In der Vorbereitung gab es keine Besonderheiten. „Ich denke, man sollte ganz locker, vielleicht sogar etwas lockerer als sonst an die Sache herangehen. Wenn man etwas anders macht, geht das häufig schief“, erklärt der Trainer.

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