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14.09.2019

„Kommunen wollen diese Straße nicht“

B16-Umfahrung: Bündnis schreibt nach Berlin

Mit einem offenen Brief wenden sich die Vertreter des Vereins Bündnis Mensch und Natur e.V. zusammen mit dem heimischen Grünen-Landtagsabgeordneten Maximilian Deisenhofer an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Bundestag, Cem Özdemir (Grüne).

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Die Unterzeichner weisen in ihrem Brief insbesondere darauf hin, dass sich vier der fünf beteiligten Kommunen (Kötz, Waldstetten, Ellzee jeweils einstimmig und Gemeinde Kammeltal mehrheitlich) in ihren kommunalen Räten gegen die Ostumgehung ausgesprochen haben. Deisenhofer: „Deutschlandweit warten viele Gemeinden sehnsüchtig auf das Geld vom Bund und bei uns wird gleichzeitig eine Straße gebaut, die die meisten Kommunen vor Ort gar nicht haben wollen. Das sollten die zuständigen Stellen in Berlin zumindest wissen, wenn sie das Geld verteilen.“ Momentan sei von mindestens 38,3 Millionen Euro Baukosten auszugehen, heißt es in einer Pressemitteilung des Abgeordneten. „Für uns beginnt Klimaschutz vor Ort.“

„Die Straße würde einen immensen Flächenverbrauch und zusätzlichen Verkehr bedeuten“, sagt Jürgen Langbauer vom Verein Bündnis Mensch und Natur. Das Bündnis engagiert sich seit inzwischen fast fünf Jahren gegen eine Ostumgehung und war auch am Sonntag mit einem Stand beim Donautal Radlspaß vertreten. (zg)

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