Newsticker

Zahl der Corona-Neuinfektionen erreicht höchsten Wert seit April
  1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. Landratskandidat Mannes: Das sind seine Ziele

Landkreis Günzburg

25.01.2020

Landratskandidat Mannes: Das sind seine Ziele

Der Landratskandidat Gerd Mannes und die AfD-Bundestagsabgeordnete Corinna Miazga.
Bild: AfD

Beim Neujahrsempfang der AfD im Landkreis hat er seine Schwerpunkte skizziert.

Neujahrsempfang bei der AfD Günzburg: Im Gasthof in Hetschwang hat Gerd Mannes, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der AfD Bayern, seine Positionen als Landratskandidat vorgestellt. Gastrednerin und Bundestagsabgeordnete Corinna Miazga kritisierte zu Beginn der Veranstaltung den Arbeitsplatzverlust durch die Verkehrswende und die einseitige Förderung der Elektromobilität. Wörtlich sagte sie: „Im letzten Jahr haben allein in der Autoindustrie jeden Tag 82 Beschäftigte ihren Job verloren. Für die Betroffenen ist dies schlichtweg existenzgefährdend.“

Landratskandidat Mannes setzte seine Schwerpunkte vor allem bei Energiepolitik, Mobilität, Arbeitsmarktpolitik und Landwirtschaft. „Ich sehe mich als Anwalt der arbeitenden Bevölkerung“, sagte der studierte Maschinenbauingenieur, der auf eine fast 30-jährige berufliche Erfahrung in führenden Positionen zurückblickt, heißt es in der Pressemitteilung. Die Energiewende dürfe nicht dazu führen, dass Natur und Landschaft im ländlichen Raum zerstört werden. „Allein um das Kernkraftwerk Gundremmingen zu ersetzen, wären beispielsweise weit über 2000 Windräder erforderlich. Jedem vernünftigen Menschen muss klar sein, dass dies große Einschnitte bedeuten würde.“ Die Energiesicherheit müsse sichergestellt sein, ohne dass der Landkreis zu einem seelenlosen Windpark verkomme.

Er will einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs

Zur Verkehrspolitik meinte Mannes: „Der öffentliche Nahverkehr muss weiter ausgebaut werden. Die Mobilität der Zukunft muss aber technologieoffen für alle Antriebskonzepte sein und der Individualverkehr erhalten bleiben. Besonders die einseitige Förderung der Elektromobilität wirkt sich katastrophal auf den Arbeitsmarkt aus und muss zugunsten von Technologieoffenheit beendet werden.“ Die zunehmende Einschränkung der individuellen Mobilität habe gezeigt, dass den anderen Parteien die Landbevölkerung nicht am Herzen liege.

Zur aktuellen Situation der Landwirte erzählte Mannes, dass er selbst auf einem Hof aufgewachsen sei. Er wisse daher, welchen Fleiß und welche Hingabe der Bauernberuf erfordere. „Die zunehmenden Proteste der Landwirte wenden sich gegen die verheerende schwarz-grüne Agrarpolitik. Landwirtschaftliche Betriebe müssen dringend von der katastrophalen Auflagenflut und unnützer Bürokratie befreit werden. Dies gilt übrigens auch für alle Handwerks- und Industriebetriebe.“ Die geplante Energie-, Verkehrs-, Bau- und Ernährungswende führten zu einer Benachteiligung der ländlichen Bevölkerung im Vergleich zu der städtischen. Die Grünen bitten, so Mannes, die Bürger im Landkreis, sich auf die billigen Plätze zu setzen. „Ich will mich als Landrat dafür einsetzen, dass hier Vernunft und Augenmaß zuhause sind.“, erklärte er. Zum Abschluss standen alle Kreistagskandidaten den Besuchern in persönlichen Gesprächen Rede und Antwort. (zg)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren