Newsticker

Zahl der Corona-Infizierten in München sinkt unter kritischen Wert
  1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. Menschen mit und ohne Behinderungen

13.07.2010

Menschen mit und ohne Behinderungen

Zum Kennenlernprojekt der Dominikus-Zimmermann-Realschule und der Albertus-Magnus-Werkstätten in Günzburg gehörte auch ein erster Besuch der Schüler in den Werkstätten. Foto: Elke Warnecke
Bild: Elke Warnecke

Günzburg Viele Unterrichtsstunden haben sich die Schüler der 6. Klassen der Dominikus-Zimmermann-Realschule Günzburg im evangelischen Religionsunterricht mit dem Thema "Menschen mit Behinderungen" beschäftigt. Dabei sollte es nicht bleiben. Wo leben und arbeiten Menschen mit Behinderungen in unserer Stadt? "Meine Mutter arbeitet in den Albertus-Magnus-Werkstätten", berichtete ein Schüler. Die Buben waren spontan dabei und starteten ein Kennenlernprojekt. Erster Schritt: ein Besuch der Einrichtung.

Christine Keis, zuständig für den Sozialen Dienst an den Albertus-Magnus-Werkstätten in Günzburg, war sofort von dieser Idee begeistert, denn auch sie weiß um die großen Berührungsängste: "Es gibt wenig Begegnungsmöglichkeiten, gerade für junge Menschen in unserer Gesellschaft, sich kennenzulernen."

Herzlich wurden 14 Jungen der 6. Klasse der Dominikus-Zimmermann-Realschule mit Elke Warnecke, Diplom-Religionspädagogin an der Dominikus-Zimmermann-Realschule, von den Verantwortlichen und dem Werkstattrat empfangen. Man zeigte den Schülern die Werkstätten und beantwortete ihnen viele Fragen zum Leben und der Arbeit des Werkstattrates. Die Schüler staunten, dass 233 Männer und Frauen in den Werkstätten arbeiten und von fast 50 Mitarbeitern betreut werden. Der Besuch soll kein Einzelfall bleiben. Weitere Treffen zwischen der Schule und den Werkstätten sind geplant. "Kleine Schritte zu einem gemeinsamen Weg", fasste Religionspädagogin Warnecke zusammen. (pm)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren