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Bibertal

29.01.2021

Millionen für Investitionen in Bibertal

Die Gemeinde Bibertal steht finanziell gut da. Zum vierten Mal in Folge hat sich die Zuführungsrate erhöht.
Foto: Bernhard Weizenegger (Symbol)

Bibertals Vermögenshaushalt sieht gut aus – noch. Doch die Gemeinde rechnet damit, dass die Corona-Pandemie sich merklich auf die guten Zahlen auswirken wird.

Die erste Gemeinderatssitzung im neuen Jahr hat Bürgermeister Roman Gepperth mit einem persönlichen Gruß an die Gemeinderäte eröffnet: „Für 2021 wünsche ich allen viel Glück und Gesundheit, das ist in dieser Lage wichtig. Es scheint, dass der Lockdown wirkt.“

Wegen der aktuell geltenden Ausgangsbeschränkung ab 21 Uhr hat Gepperth den Gemeinderäten eine Bescheinigung mitgegeben, falls trotz schlanker Tagesordnung nicht jeder um 21 Uhr daheim ist. Künftig wird der Sitzungsbeginn von 19.30 Uhr auf 19 Uhr vorverlegt. Die Räte einigten sich einstimmig auf diese Uhrzeit. Außerdem wird Bürgermeister Gepperth die wichtigsten Punkte auf der Tagesordnung nach vorne legen, um diese auf jeden Fall behandeln zu können.

Zum vierten Mal in Folge hat sich die Zuführungsrate in Bibertal erhöht

Im Mittelpunkt der Januarsitzung stand die Jahresrechnung für 2019. Kämmerin Carola Bollinger konnte sich kurzfassen: „Die Gemeinde Bibertal hat 2019 ihr bisher bestes Ergebnis erzielt. Es konnten 2,7 Millionen Euro vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt zugeführt werden.“ Zum vierten Mal in Folge hat sich die Zuführungsrate erhöht, wobei der Sprung von 1,9 Millionen Euro im Jahr 2018 auf 2,7 Millionen Euro im Jahr 2019 ein großer war. Mit Blick auf die Corona-Pandemie erwartete man für 2020 schlechtere Zahlen. „Die goldenen Jahre sind vorbei“, war aus dem Plenum zu hören.

Zustimmendes Nicken war die wissende Antwort der Kämmerin, auch wenn sie die Jahresrechnung für 2020 noch nicht erstellt hat.

Mit 5,9 Millionen Rücklagen und einem Schuldenstand von 500000 Euro Ende 2019 geht Bibertal gut gerüstet in die Zukunft. Nachdem auch die örtliche Rechnungsprüfung an dem Zahlenwerk nichts zu bemängeln hatte, wie Martin Scheer, Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, berichtete, wurde die Jahresrechnung einstimmig festgestellt und Entlastung erteilt.

Eine neue Straße wird es in Kissendorf künftig geben. Den Namen „Wiesenweg“ bekommt die Zufahrtsstraße für die drei Bauplätze westlich des Talwegs.

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