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Landkreis Günzburg

31.07.2020

Mit dem Fahrrad den Störchen im Kreis Günzburg auf der Spur

RMG-Geschäftsführer Axel Egermann, Carina Huch, Projektleiterin Tourismus bei der RMG, sowie Michael Miller, Storchenkenner und Ideengeber, an der neu beschilderten Storchennest-Radrundtour.
Bild: RMG

Eine neue Rad-Rundtour im Landkreis Günzburg führt über etwa 45 Kilometer an etwa 20 Nestern vorbei.

Die Auswahl unterschiedlichster Fluss-, Rund- oder Themen-Radwege im Landkreis Günzburg ist groß. Um die 700 Kilometer touristische Wege sind in der Region beschildert. Neu hinzu kommt die Storchennest-Tour, die auf 45 Kilometern durch das Kammel- und Mindeltal und an mehr als 20 bewohnten Nestern mit etwa 80 bis 90 Störchen vorbeiführt.

In Burgau, verrät Michael Miller, Storchenkenner und Ideengeber für die Radtour, leben aktuell circa 50 Störche mit ihren Jungtieren, hier befinden sich derzeit auch die meisten Nester und das größte.

„Ein Storchenpaar hat im Schnitt zwei bis drei Jungtiere“, erläutert Miller, der von seinem Haus aus mehrere Nester in Burgau sehen kann. Die zahlreichen Storchennester sind an ganz unterschiedlichen Standorten platziert: Telefonmasten, Kamine, Werbetafeln, Kirchendächer oder Wildbauten. Die Störche sind, was ihren Wohnsitz oder Brutplatz betrifft, flexibel und kreativ – und anspruchsvoll, denn einen wunderbaren Blick auf die Flusslandschaften haben sie immer. So richtet sich der Blick der Radler auf der Tour natürlich immer wieder nach oben. Stopps und Pausen zum Verweilen und Beobachten bieten sich an.

Mit dem Fahrrad den Störchen im Kreis Günzburg auf der Spur

Auf dem Schild grüßt Mona Mindel

„Wir haben die Idee einer Storchennest-Radrundtour sehr gerne aufgegriffen“, beschreibt Carina Huch, Projektleiterin Tourismus bei der Regionalmarketing Günzburg GbR, den Ausgangspunkt der neuen Tour. Sie sei gut ausgeschildert und trägt auf ihrem orangefarbenen Schild die Störchin Mona Mindel, eines der drei Landkreismaskottchen. „Die Störche sind bei uns in der Region inzwischen wieder sehr präsent“, ergänzt RMG-Geschäftsführer Axel Egermann. Mittlerweile könne man die Großfamilie von Mona Mindel fast das ganze Jahr über bei uns beobachten, denn viele Störche überwintern inzwischen hier.

Die Storchennest-Rundtour führt auf 45 Kilometern über Jettingen-Scheppach, Schönenberg, Unterrohr, Kammeltal, Wettenhausen, Hammerstetten, Unterknöringen, Rettenbach, Offingen, Burgau und Röfingen. Das höchste Nest auf der Route – auf einem Funkmast – befindet sich in Jettingen, das niedrigste (auf einer Starkstromleitung) ebenfalls. In Scheppach gibt es die „werbewirksamsten“ Nester auf einer Hotel- und einer Baumarkt-Werbetafel. In Röfingen und Unterrohr befinden sich ländliche Nester.

Die komplette Tour ist in der Radkarte „GünzBike“ ersichtlich (Download und Bestellung im Internet unter www.familien-und-kinderregion.de/radfrahren) oder mit GPX-Daten und zur individuellen Tourenplanung auch auf www.donautal-touren.de verfügbar. Impressionen und weitere aktuelle Tourentipps gibt es auf Facebook @familienundkinderregion beziehungsweise @guenzburgmeinlandkreis. (zg)

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