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Jettingen-Scheppach

11.08.2020

Nach Großbrand in Jettingen: So geht es dem verletzten Feuerwehrmann

Verwüstet worden sind große Teile des Pferdehofs Weishaupt in Jettingen.
Bild: Bernhard Weizenegger

Plus Der Kommandant der Feuerwehr Ried spricht über die Löscharbeiten auf dem Pferdehof Weishaupt in Jettingen. Auch ein Sohn des Stall-Besitzers äußert sich zum Großbrand.

Auch einen Tag nach dem verheerenden Brand auf dem Gelände des renommierten Pferdezüchters Josef Weishaupt in Jettingen gibt es keine konkreten Angaben zur Ursache des Unglücks. Auch eine genauere Eingrenzung der Schadenshöhe blieb vorerst aus; in einer Ersteinschätzung hatte die Polizei bereits einen Tag zuvor von gut einer Million Euro gesprochen.

Bei dem Einsatz am Montag war ein Mitglied der Feuerwehr Ried schwer verletzt worden, der Mann erlitt Verbrennungen an den Extremitäten und kam mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau. Rieds Feuerwehrkommandant Henning Zobel sagt nach einem Gespräch mit der Ehefrau des Kameraden, dass man „vorsichtig optimistisch“ sein könne, was dessen Gesundheitszustand angehe. Mehr wolle er dazu derzeit nicht sagen.

Feuerwehrkommandant: Es war wohl "Verkettung unglücklicher Umstände"

Für ihn selbst sei es der erste solch „gewaltige Einsatz“ in seinen 14 Jahren bei der Feuerwehr gewesen. Die Verpuffung an einer Tragkraftspritze, bei der sein Kamerad verletzt wurde, sei mutmaßlich auf eine „Verkettung unglücklicher Umstände“ zurückzuführen. Da er nicht direkt dabei gewesen sei, wolle er das aber nicht weiter bewerten. Die Einheit sei anschließend betreut worden, die Kameraden hätten den Vorfall fürs Erste aber gut weggesteckt.

Maximilian Weishaupt, einer der Söhne des Stallbesitzers, bekräftigte am Dienstag seitens der Familie den Willen, weiterzumachen. Trotz aller Verzweiflung war es aus Sicht des 29-Jährigen „das Wichtigste, dass Pferden und Menschen auf dem Hof nichts passiert ist“. Dankbar ist die Familie laut Weishaupt den vielen Freunden, die spontan Hilfe angeboten haben. „Die Pferde sind inzwischen alle untergebracht und versorgt.“

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