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Bürgerversammlung 2

25.11.2017

Neue Brücke am Weiherzulauf

Der Dorfweiher wurde entschlammt. Doch wohin mit dem Aushub?

Gut gefüllt war das Vereinsheim bei der anstehenden Bürgerversammlung, wo Bürgermeister Karl Schlosser zunächst Zahlen vom Standesamt verkündete. Demnach hat der Ortsteil an neun Einwohnern zugelegt, zwei Geburten stand ein Sterbefall gegenüber. Bei den Investitionen im Ortsteil steht an erster Stelle die Erneuerung der Weiher-einlaufbrücke mit Ausbau eines Straßenstückes. Brücke und Straßenteil schlagen mit 134000Euro zu Buche, der Abwasserkanal mit Pumpstation mit 68412 Euro und die Straßenbeleuchtung mit 9570 Euro. Die Zuschüsse von der Dorferneuerung sind mit 55 Prozent angesetzt.

Die Bauplätze in Stoffenried sind zurzeit alle vergeben, sodass die Gemeinde mit einem Bebauungsplan für den Haldenweg neues Bauland schaffen will. Abgeschlossen ist die Dorferneuerung in der Brühlstraße, die auf 359534 Euro beziffert wurde. An Anliegerbeiträgen erwartet die Gemeinde rund 80000 Euro, an Zuschüssen 58 Prozent von der Baumaßnahme. Geplant ist in Stoffenried für 202000 Euro eine Freizeitanlage, die vor allem dem Schullandheim zugutekommt. Die Gemeinde beteiligt sich daran mit 35000 Euro.

Die durchgeführte Entschlammung des Dorfteiches verursachte Kosten in Höhe von 24236 Euro. Damit nicht genug. Das Aushubmaterial musste auf Schadstoffe untersucht werden, wobei eine Kohlenstoffbelastung festgestellt wurde. So muss der Aushub bis zur weiteren Untersuchung für ein Jahr auf einem gemeindeeigenen Grundstück zwischengelagert werden, was die Kosten in die Höhe treibt. Früher sei der Aushub bei den Landwirten ein begehrtes Düngemittel gewesen.

Das Trinkwasser bezieht neben Hausen auch Stoffenried von der Wiesenbachgruppe, der durch laufende Untersuchungen eine hervorragende Trinkwasserqualität bescheinigt wird. Der Wasserpreis liegt günstig bei 0,57 Euro pro Kubikmeter. Es wurde darauf hingewiesen, dass grundsätzlich kein Wasser vom Hydrant ohne Rohrtrenner entnommen werden darf. Bauwasseranschlüsse sind immer dem Verband zu melden.

Die anschließende Diskussionsrunde war schnell beendet. Bemängelt wurde der stetig zunehmende Lkw-Verkehr durch das Dorf. Da dies auf Kreisstraßen geschieht, hat die Gemeinde darauf keinen Einfluss. Auch für die marode Friedhofsmauer fühlt sich die Gemeinde nicht zuständig. Das Areal ist im Besitz der Kirche. Die zuletzt an den Bürgermeister gerichtete Frage nach der Endabrechnung für die Brühlstraße konnte Schlosser positiv beantworten. Die Bescheide gehen im zeitigen Frühjahr an die Anlieger. (eos)

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