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Ratssitzung

21.06.2017

Neues Licht für Dürrlauingen

Auch Dürrlauingen wird seine Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umstellen.
Bild: Peter Wieser

Wie die Gemeinde künftig bei der Straßenbeleuchtung Geld spart – und was im Haushalt eingeplant wird

Zum 31. Juli läuft in Dürrlauingen der Vertrag mit den Lechwerken (LEW) für die Straßenbeleuchtung aus. Wie in vielen anderen Gemeinden zuvor, ging es in der Sitzung des Gemeinderats nun auch dort um den neuen, achtjährigen Vertrag. Dieser sieht die Umrüstung der konventionellen Leuchten auf LED-Technik vor. Nur die im Gemeindegebiet befindlichen Überspannungsleuchten sind davon ausgeschlossen, da sie sich für eine Umstellung nicht eignen. Dazu müssten diese gegebenenfalls durch Stehlampen ersetzt werden – was dann das „Finale“ wäre, wie Bürgermeister Edgar Ilg bemerkte.

Für Dürrlauingen bringt der neue Vertrag eine beträchtliche Ersparnis: Mit jährlichen Kosten in Höhe von 7534 Euro spart die Gemeinde 9921 Euro an Energie ein. Gemeinderat Thomas Vogg erschien die Zahl zwar sehr hoch angesetzt, Ilg verwies jedoch auf den künftigen Energiebedarf: Im Vergleich zu den bisherigen knapp 80000 Kilowattstunden soll dieser danach nur noch bei etwas über 25000 liegen. „Wir machen trotz der Umrüstung 2387 Euro gut“, so der Bürgermeister. Auch gäbe es dann nicht mehr so viele unterschiedliche Lichter, wie Herbert Riehr hinzufügte. Ohne weitere Diskussionen sprachen sich die Gemeinderäte einstimmig für das neue Angebot aus.

Auch um den Haushalt ging es am Montag noch einmal. In der kommenden Sitzung am 3. Juli soll er beschlossen werden. Mit enthalten sind 33000 Euro für die Kinderkrippe, darunter die WC-Sanierung, neue Böden für den Gruppenraum und die Turnhalle im Kindergarten sowie eine Ergänzung der Ausstattung für die Krippe. Weiter sind dieses Jahr für die Kanalsanierung in Mönstetten 150000 Euro an Baukosten sowie weitere 17000 Euro an Planungskosten vorgesehen. Für den Neubau des Bürger- und Vereinsheims in Mönstetten ist im Haushalt ein Betrag in Höhe von 500000 Euro für die Baunebenkosten inklusive Planung von 200000 Euro eingeplant. Man müsse dabei schnell vorangehen und sehen, wie es sich entwickelt, meinte Ilg in Anbetracht des Zuschusses. Ebenfalls zunächst vorgesehen sind 40000 Euro für den Erwerb eines neuen Schleppers für den Bauhof.

Auf Anregung von Herbert Riehr wurden 100000 Euro für allgemeinen Grunderwerb mit aufgenommen. Speziell im Bereich des alten Dorfkerns könnte sich jederzeit kurzfristig Handlungsbedarf ergeben. Wolfgang Konrad erinnerte an schwer begehbare Wege zwischen den Gräbern auf dem Friedhof in Mönstetten aufgrund des groben Kiesmaterials. Zweiter Bürgermeister Franz Rosenfelder schlug vor, eventuell zunächst einen der Wege versuchsweise herzurichten, die passende Idee für eine Lösung habe man allerdings noch nicht gefunden.

Weiter wurden die Ingenieurleistungen für die Kanalsanierung in Mönstetten in Höhe von 37500 Euro netto vergeben. Zu rechnen sei mit Kosten von rund 370000 Euro, die komplett aus der Rücklage von 680000 Euro beglichen werden sollen. Damit wäre für den kleinsten Ortsteil die Hälfte der Rücklage aufgebraucht, wie Thomas Vogg bemerkte, Konrad dagegen erinnerte an die Notwendigkeit für die wasserrechtliche Genehmigung. Der Fremdwasseranteil bewege sich derzeit zwischen 30 und 33 über dem Wert von maximal 25 Prozent.

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