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Broschüre

15.01.2014

„Offinger Jahresspiegel“ reist bis nach Australien

Offingens Zweiter Bürgermeister Robert Hieber (links) hat auch für das Jahr 2013 wieder einen „Offinger Jahresspiegel“ herausgegeben und präsentiert ihn zusammen mit Bürgermeister Thomas Wörz.
Bild: Peter Wieser

Zweiter Bürgermeister Robert Hieber gestaltet seit 17 Jahren den Rückblick

Offingen Seit 17 Jahren gibt es ihn ohne Unterbrechung. Er erscheint in einer Auflage von 600 Exemplaren und liegt kostenlos für interessierte Bürger im Offinger Bürgerbüro aus. Die Rede ist vom Offinger Jahresspiegel. „Der Anstoß kam vom damaligen Bürgermeister Alois Brunhuber, nachdem es in der Stadt Krumbach eine ähnliche Broschüre, jedoch um einiges dicker, gab“, erzählt Robert Hieber, Zweiter Bürgermeister der Marktgemeinde. So kam es, dass durch Robert Hieber nicht nur der Erste, sondern aufgrund der großen Resonanz, jedes Jahr ein neuer „Offinger Jahresspiegel“ entstand.

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Er erinnert sich noch daran, wie dieser einst in einfacher Art und Weise anfangs noch bei der Druckerei Feil in Rettenbach im Offsetdruckverfahren gedruckt wurde. Ziel war es schon damals, die Verbindung zu ehemaligen Bürgern Offingens nicht abreißen zu lassen. „Sie sollen wissen, was in ihrer Heimatgemeinde passiert“, betont der gebürtige Offinger. Ihm liegt sehr daran, dass der Bezug nicht verloren geht. So sind es nicht nur wichtige Begebenheiten und Ereignisse des vergangenen Jahres, Robert Hieber gibt auch Rückblicke in die Vergangenheit und in die Entwicklung der Marktgemeinde, so wie zum Beispiel das letzte Fahrradgeschäft in Offingen verschwand. Aktuelle Themen, Einwohnerzahlen, Eheschließungen und Sterbefälle geben einen weiteren Einblick in das Geschehen. Wer hätte daneben gedacht, dass in Offingen und Schnuttenbach 261 Hunde, 371 Rinder und 148 Hühner leben? Auch von lustigen Begebenheiten ist die Rede. Meist ist es in den Herbstmonaten, in denen Hieber überlegt, was die „Auswärtigen“, wie er sagt, interessieren könnte. „Da sitze ich dann zu Hause in meinem Büro im ersten Stock und mache mir Gedanken“, erzählt er und lacht.

Rund 350 Exemplare wurden zuletzt nicht nur deutschlandweit versandt, jeweils drei gingen dieses Mal bis nach Australien und Kanada, 14 in die Vereinigten Staaten und zehn in das europäische Ausland. Hieber verpackt dabei jedes Einzelne selbst und verschickt es. Die Adressen werden genau verwaltet und bei den Jahrgangstreffen aktualisiert. Dennoch kann es passieren, dass ein „Offinger Jahresspiegel“ einmal zurückkommt, wenn der Empfänger zum Beispiel unbekannt verzogen oder verstorben ist. Die Resonanz ist groß. Immer wieder kommen Briefe und E-Mails von den ehemaligen Offingern – eine regelrechte Fanpost. So heißt es in einem Schreiben von Anton Schönberger, der in Lyons/Illinois in den Vereinigten Staaten lebt: „Es ist immer schön, Nachrichten aus Offingen zu erhalten.“

„Es ist schon etwas Besonderes“, sieht Bürgermeister Thomas Wörz den „Offinger Jahresspiegel“. Er lobt dabei nicht nur das Engagement, mit dem Robert Hieber diesen jedes Jahr veröffentlicht, er sieht in der 16 Seiten fassenden Broschüre auch eine wichtige Dokumentation der Ereignisse rund um Offingen.

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