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Ermittlungen

04.11.2017

Polizei setzt Aktionen gegen Wohnungseinbruch fort

Die Beamten werden auch von anderen Dienststellen unterstützt. Es wurden einige Verfahren eingeleitet

Seit Anfang Oktober gibt es bei den Dienststellen des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West gezielte Schwerpunktaktionen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs (wir berichteten). Die Koordinierung übernimmt eine eigene Sonderkommission, basierend auf den aktuellsten Lageerkenntnissen. Unterstützung kommt zeitweise von der Bereitschaftspolizei, aber auch dem Zoll, der Bundespolizei und vereinzelt von Einheiten aus Österreich und Baden-Württemberg.

Es gibt Kontrollen und Streifen in Gebieten, in denen es erfahrungsgemäß zu vielen Einbrüchen kommt. Auch Beamte in zivil sind unterwegs, Bürger werden etwa mit Flyern informiert. Die bisher gewonnen Erkenntnisse werden durch die Ermittlungsgruppen auf Zusammenhänge zu laufenden Ermittlungen überprüft. Daneben konnten bislang 20 Fahrer aus dem Verkehr gezogen werden, die alkoholisiert waren oder unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Gegen elf Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Mehrere offene Haftbefehle wurden vollstreckt und gesuchte Gegenstände sichergestellt.

Wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ermitteln die Beamten gegen neun Personen. Zudem wurden Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung, Verstößen gegen das Ausländerrecht, die Abgabenordnung, das Pflichtversicherungsgesetz und das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Die Aktionen der Polizei werden fortgesetzt, da sie sich bewährt hätten. (zg)

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