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DKMS

18.01.2019

Schüler ließen sich registrieren

Hilfe aus Günzburg für Blutkrebskranke

Alle 15 Minuten erhält in Deutschland ein Patient die Diagnose Blutkrebs. Stammzellenspenden steigern die Chance, zu überleben. Dass der geeignete Spender einen passenden Empfänger findet – dies hat sich die DKMS zur Hauptaufgabe gemacht. Die Knochenmarkspenderdatei ist ein gemeinnütziges Unternehmen mit Sitz in Tübingen. Mit einer Registrierung wird die Wahrscheinlichkeit, dass Spender und Empfänger zueinander passen, höher.

Diese Datei ist privat und der Staat oder Dritte haben keinen Zugriff auf diese Daten. Auf Initiative der Fachschaft Religion, federführend durch die Lehrkraft Elke Warnecke, fand am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum in Günzburg eine Registrierungsaktion statt. Eingeladen dazu waren die Schüler dieser Schule und des Maria-Ward-Gymnasiums Günzburg.

Franziska Commans, Mitarbeiterin der DKMS, informierte die Schüler im Vorfeld. Eine Spende erfolge in 80 Prozent aller Fälle über eine periphere Stammzellenentnahme über das Blut und nur in 20 aller Fälle wird aus dem Beckenknochen das Knochenmark entnommen. Zudem schilderte der Günzburger Stefan Weck, 33 Jahre alt, der 2016 als Spender infrage kam, seine Erfahrungen, beantwortete Fragen und bekräftigt seine Entscheidung: „Gutes Tun kann so einfach sein!“ Im Ergebnis wurden fast 120 Einschreibungen verzeichnet. Schulleiter Martin Neumann freut sich über die große Resonanz und hebt zudem hervor: „Ein großer Dank gilt der elften Klasse der angehenden Kaufleute im Gesundheitswesen, die bei der Registrierung engagiert und unermüdlich mithalfen.“ Grundsätzlich kann jeder zwischen 17 und 55 Jahren bei guter Gesundheit als potenzieller Stammzellenspender registriert werden. Für die Registrierung ist ein Speicheltest nötig. Einschreibungen können auch im Internet vorgenommen werden. Weitere Informationen sind unter www.dkms.de abrufbar. Wie eine ehrenamtliche Unterstützerin der DKMS mitteilte, stammen aus dem Landkreis mehr als 7000 über die DKMS Typisierte, darunter mehr als 60 Stammzellenspender. (zg)

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