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Schießen

15.01.2020

Sebastian Schulz aus Jettingen schießt bei der Junioren-EM

Wieder obenauf: Sebastian Schulz (unser Archivfoto zeigt ihn zusammen mit Waldkirchs Trainerin Elfriede Weigelt) hat sein Formtief überwunden und sich im Juniorenbereich für die Europameisterschaft qualifiziert.
Bild: Bernhard Weizenegger

Plus Der Luftpistole-Spezialist des SV Waldkirch wird Zweiter in der nationalen Qualifikation. Zwei andere Asse aus dem Waldkircher Bundesliga-Kader haben Pech.

Luftpistole-Spezialist Sebastian Schulz (SV Waldkirch) hat sich in der Altersgruppe Junioren für die Europameisterschaft qualifiziert. Bei der nationalen Qualifikation in Ruit belegte der Jettinger mit 1705 Ringen den zweiten Platz. Jeder der sieben Teilnehmer hatte 180 Schuss in drei Serien abzugeben.

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Schulz startete stark, legte mit 569 Ringen und Platz zwei hinter dem späteren Sieger Jan-Luca Karstedt (573, gesamt 1706) gleich den Grundstein zur Qualifikation. Im zweiten Durchgang lag der 19-Jährige sogar an der Spitze. Satte 19 Zehner halfen ihm, 572 Ringe zu erreichen. Dass die Nerven im Finale ein wenig flatterten und nur noch 564 Ringe heraussprangen, schadete da nicht nachhaltig. Zusammen mit Karstedt und Schulz wird auch der Qualifikations-Dritte Nils Strubel (1702) bei der Europameisterschaft starten.

Titelkämpfe im Weltkulturerbe

Die kontinentalen Titelkämpfe der Luftgewehr- und Luftpistolenschützen finden vom 23. Februar bis 3. März in Breslau (Polen) statt. Und auch wenn der junge Mann aus Jettingen vermutlich kaum Augen für die Exklusivität des Schauplatzes haben wird: Die Europameisterschaft wird in der prachtvollen Jahrhunderthalle ausgetragen, die in den Jahren vor dem 1. Weltkrieg errichtet wurde und seit 2006 zum Weltkulturerbe der Vereinten Nationen zählt.

Sebastian Schulz aus Jettingen schießt bei der Junioren-EM

Die EM-Teilnahme um eine Winzigkeit verpasst hat dagegen Matthias Holderried. Der Waldkircher Bundesliga-Schütze belegte bei den Männern Platz vier und schied aus, weil auch hier nur die besten drei weiter kamen. Bitter: Nach 180 Schuss in drei Durchgängen lag der 24-Jährige aus Tannenberg (Landkreis Weilheim-Schongau) mit 1728 Ringen gleichauf mit dem Dritten, Kevin Venta. Die Entscheidung fiel vermutlich deshalb gegen ihn, weil er im abschließenden Durchgang einen Ring weniger erreicht hatte als der Mann aus Baden-Württemberg (576:577). Platz eins in der Qualifikation belegte Michael Schwald mit 1738 Ringen, Zweiter wurde Robin Walter (1733).

Ebenfalls Vierte in der Qualifikation wurde Larissa Böck bei den Juniorinnen. Die seit der laufenden Saison im Waldkircher Team schießende Balzhauserin belegte auch in allen drei Teilwettkämpfen den vierten Platz. Nach 180 Schuss hatte sie 1659 Ringe in der Wertung. Die Nase vorn hatte am Ende Vanessa Seeger aus Niedersachsen (1713) vor Natalie Köhler aus Bayern (1686) und Tabea Ocker aus Hessen (1667).

Manager Peter Weigelt lobt Trainingsfleiß

Waldkirchs Teammanager Peter Weigelt teilte Freud und Leid seiner Schützen. Er betonte nach den Wettkämpfen in Ruit: „Ich bin auf alle drei sehr stolz.“ Das Resultat von Schulz sei umso bemerkenswerter, da sich der Jettinger zwischenzeitlich in einem Leistungsloch befunden habe. Weigelt: „Er hat sich mit viel Trainingsfleiß aus dem Formtief herausgearbeitet und wir freuen uns alle, dass er sich für diese Arbeit nun selbst belohnt hat.“

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