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Gemeinschaftskonzert

08.11.2017

Sie sind die Zukunft ihrer Vereine

Auf einer großen Bühne in der Kötzer Günzhalle boten abwechselnd die Jugendkapellen aus dem Bibertal und Kötz mit über 80 jungen Musikanten einen breiten Querschnitt ihres Könnens.
Bild: Gerda Klotz/Blasorchester Kötz

So haben die Jugendkapellen aus Bibertal und Kötz begeistert

Auf einer großen Bühne in der Kötzer Günzhalle haben die Jugendkapellen aus dem Bibertal und Kötz mit über 80 jungen Musikanten einen breiten Querschnitt ihres Könnens präsentiert. Der stellvertretende Vorsitzende des Blasorchesters Kötz, Ulrich Stöckle, nannte die jungen Musikerinnen und Musiker der Schülerkapelle und den zwei Jugendkapellen als die Zukunft und als großartige Anwärter auf die Musikantenlaufbahnen in den Stammkapellen ihrer Gemeinden.

Mit der Fanfare „The Olympic Spirit“ von John Williams, komponiert anlässlich der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Seoul, begann sehr kraftvoll und majestätisch-feierlich zugleich das von Benedict Waldmann geleitete Jugendorchester aus Kötz den Melodienreigen. Der junge Nachwuchsdirigent leitet seit dem Sommer dieses Jahres die Schüler- und Jugendkapelle in Kötz. Er rockte anschließend gemeinsam mit der Schülerkapelle mit „Hard Rock Blues“ von John Higgins die Günzhalle. Mit dem „The Police Academy March“ von Robert Folk setzte das von Herrmann Taubenheim geleitete Jugendblasorchester Bibertal den ersten Glanzpunkt im Programm. Hier kommen im Orchester neben den Holz- und Blechbläsern die Schlagzeuger zum Einsatz, die für ein rauschendes klangliches und rhythmisches Ereignis sorgten. Die Schülerkapelle Kötz führte mit dem getragen gespielten Stück „Sarabanda“, einem spanischen Tanz von G.F. Händel, weiter im Programm.

Dass die Bibertaler bereits viel Erfahrung, auch durch ihre Auftritte in den USA, haben, zeigten sie bei „Movie Milestones“. Unterstützt durch E-Bass und einem hervorragend aufgelegten Schlagzeugsatz, präsentierten sie gekonnt die Verschmelzung rhythmischer Musik von Rock und Pop. Einen fulminanten Schlusspunkt im ersten Programmteil setzte die Juka Kötz mit „A Klezmer Karnival“ von Philip Sparks. Raffiniert anmutende Klarinettenklänge, verbunden mit höchsten Ansprüchen für die Holzbläser, skizzierten die verschieden Tänze und Melodien der jüdischen Kultur.

Mit dem japanischen Volkslied „Sakura, Sakura“ eröffnete die SchüKa Kötz die zweite Konzerthälfte. Stilsicher und traditionell, dank der hervorragenden Probenvorbereitung durch den japanischen Klarinettenlehrer Satoshi Hidaka, setzte die junge Gruppe das Stück malerisch in Szene.

Der absolute Höhepunkt der Kötzer Jugendkapelle war die Filmmusik zu „König der Löwen“ von Hans Zimmer. Technisch routiniert und mit gefühlvollem Ausdruck brachten die Musikerinnen und Musiker das Bravourstück zum Vortrag. Mit dicht gesetzten rhythmischen Impulsen sprühten die musikalischen Funken. Ebenso die Bibertaler mit dem Ohrwurm „The Pink Panther“. Fein und gefühlvoll interpretierte vor allem das Saxofonregister diese zu Weltruhm gelangte Melodie. Witzig und mit viel „Geklapperte“ verabschiedete sich die Schülerkapelle aus Kötz mit dem Stück „Rattlesnake“.

Dass die Jugend auch „Polka“ kann, demonstrierte die Kötzer Jugendkapelle mit „Feuerfest“, einer Bravourpolka von Josef Strauß. Der Kötzer Kapellmeister Benedict Waldmann, selbst Musikstudent an der Musikhochschule in Würzburg und bekennender Symphonie-Liebhaber, führte seine gut 30 Jungmusiker stilsicher durch dieses anspruchsvolle Stück.

Mit den Filmhits aus „Blues Brothers“ von Jay Bocook beendeten die Bibertaler Jungmusiker unter Hermann Taubenheim bombastisch den offiziellen Programmteil. Heiße rockige Rhythmen spielte das Orchester mit beeindruckender Exaktheit und heizte damit zum Abschluss ihres Konzertbeitrags ordentlich ein. Das Publikum feierte frenetisch mit rhythmischem Applaus die gebotene Leistung und ließ die jungen Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen. (zg)

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