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17.12.2020

Trotz Corona viel erreicht

Was für Dürrlauingen wichtig ist und wird

Allzu viel war es nicht mehr, was in der letzten Sitzung in diesem Jahr auf der Tagesordnung des Dürrlauinger Gemeinderats stand. Dieses Mal fand sie im Bürgerhaus in Mönstetten statt. Dafür zeigte der Rückblick von Bürgermeister Friedrich Bobinger, dass in den vergangenen Monaten in der Gemeinde dennoch einiges geschehen war.

Um Erkenntnisse über die Zufriedenheit der Eltern mit dem Betreuungsangebot zu erhalten, hatte sich der Gemeinderat darauf verständigt, eine „Arbeitsgruppe Kinderbetreuung“ einzusetzen. In Zusammenarbeit mit dem Kindergarten wurde ein Fragebogen entwickelt, dem teils sehr ausführliche Antworten folgten und wobei der Kindergarten sehr gut abschnitt. Im Baugebiet „Am Weiherweg“ in Mönstetten sind alle Baugrundstücke bis auf eines verkauft, inzwischen ist die Bauleitplanung für den zweiten Bauabschnitt im Gange. Die Gemeinde möchte in allen Ortsteilen Baugrundstücke bereitstellen, sich dabei jedoch vor allem auf unbebaute Flächen für eine Wohnbebauung in den Ortskernen konzentrieren. Im Juni hatte der Gemeinderat den einstimmigen Beschluss für den flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes im Gemeindegebiet gefasst.

Weiter beteiligt sich die Gemeinde Dürrlauingen beziehungsweise der Schulverband beim Zweckverband Digitale Schule im Landkreis Günzburg für die Betreuung, Wartung und Bereitstellung von Medien, die den Schulen zentral zur Verfügung gestellt werden. Auch das Thema Katholische Jugendfürsorge wird die Gemeinde weiterhin begleiten. Ziel sei ein gutes partnerschaftliches Verhältnis, auch bei der Umstrukturierung der Einrichtung, damit Standort, Arbeitsplätze und nicht zuletzt das pädagogische Angebot für die Gemeinde und für die Region erhalten bleibt. Inzwischen ist auch der barrierefreie Umbau des Friedhofs in Mönstetten erfolgt. Durch diese Maßnahme können sämtliche Gräber mit dem Rollator und auch mit dem Rollstuhl problemlos erreicht werden. Bürgermeister Bobinger fasste zusammen: Er wünsche sich, dass man im kommenden Jahr genau so respektvoll und ehrlich miteinander die Geschicke der Gemeinde lenke und sich für die Belange der Gemeinschaft einsetze, wie man es in diesem Jahr getan habe.

Zuvor hatte sich der Dürrlauinger Gemeinderat mit verschiedenen Bauangelegenheiten befasst. Nach langjähriger Tätigkeit werden einige bisherige Feldgeschworene ihr Amt nicht mehr ausüben. Bernhard Bronner aus Mindelaltheim und Rudolf Brenner haben sich als Nachfolger bereit erklärt und sollen in der nächsten Sitzung vereidigt werden. Weiter wurde dem Beitritt der Gemeinde Ebershausen, der Marktgemeinde Diedorf, der Stadt Höchstädt, der Stadt Marktoberdorf und der Stadt Neusäß zum gemeinsamen Kommunalunternehmen Verkehrsüberwachung Schwaben-Mitte zugestimmt. (wpet)

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