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Fasching

13.02.2018

Umzug in Jettingen-Scheppach: Der „Scheef“ trägt Bauhelm

Das war ein würdiger Abschluss des Faschings 2018 in Jettingen-Scheppach: Bestes Winterwetter brachte die Farben der Kostüme der etlichen tausend Zuschauer zum Leuchten, als die Fähnriche der Faschingsgesellschaft Burkhardia mit ihrem Trommler und Hanswurst den Faschingsumzug durch Jettingen anführten. Auch ein „Löschtrupp“ fehlte nicht.
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Das war ein würdiger Abschluss des Faschings 2018 in Jettingen-Scheppach: Bestes Winterwetter brachte die Farben der Kostüme der etlichen tausend Zuschauer zum Leuchten, als die Fähnriche der Faschingsgesellschaft Burkhardia mit ihrem Trommler und Hanswurst den Faschingsumzug durch Jettingen anführten. Auch ein „Löschtrupp“ fehlte nicht.
Bild: Bernhard Weizenegger

Die närrische Zeit klingt in Jettingen sonnig aus. Tausende feiern mit der Burkhardia Tradition und Moderne.

Die Sonne im Rücken, das „Narrade juhu!“ im Ohr und ein breites Lächeln im Gesicht: Die Narren wurden am Dienstag zum Abschluss des Faschingstreibens vom Winterwetter verwöhnt, kalt genug war es auf den Umzügen die Tage und Wochen zuvor. Glühwein und Punsch wurden an den Verpflegungsständen dennoch gut ausgeschenkt und mancher Zuschauer war froh um das wärmende Koala-, Braunbär- oder sonstige Fell-Kostüm. Dem bunten Treiben voraus geht in Jettingen-Scheppach traditionell das Rumäckra.

Ein Pferd zieht einen Pflug, gefolgt vom Sämann, der Getreide aussät. Der personifizierte Tod, der Küraßbuckel, wird dahinter von einem weiteren Pferd auf der Ackerschleife liegend durch den Ort gezogen, während die Hex’ ihn mit Schweinsblasen, sogenannten „Saublaudra“, auspeitscht. Die Gebrüder Goldstein haben auch nach mehr als 30 Jahren ihren Spaß, dem andern eins über zu ziehen – aus reiner Traditionsliebe natürlich. Schon ihr Vater war beim Schauspiel dabei und der 17-jährige Claudius mimte vor zwei Jahren schon den Küraßbuckel, als der Onkel krank war.

Gut drauf ist auch das Präsidium der Burkhardia wieder, die Krise des Vorjahres ist überwunden, das Team nach Neuwahlen gut aufgestellt. Und die Fähnriche holten „frisches Blut“ in die Gemeinde, denn ihre „Bräute“ kommen alle aus dem Umland, aus Leipheim, Günzburg und Hochwang. Wenn auch beim Umzug Selina Haugg aus Jettingen für die grippal geschwächte Oberfähnrichs-Braut einsprang.

Die närrische Zeit klingt in Jettingen sonnig aus: Tausende feiern am Faschingsdienstag beim Umzug der Burkhardia Tradition und Moderne.
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Faschingsumzug der Burkhardia in Jettingen
Bild: Bernhard Weizenegger

Von der Ehrenkutsche der Familie Schmid aus Dinkelscherben warfen Vater (Bürgermeister) und Sohn Hans Reichhart (Landtagsabgeordneter) Süßes ins Volk. „Scheef“ steht auf dem leuchtend gelben Bürgermeister-Bauhelm – nun kann der Rathaus-Neubau beginnen.

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