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Verkehr: Das nächste Ärgernis in Günzburg wartet schon

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Kommentar Von Rebekka Jakob
10.05.2019

Die Autobahnausfahrt mit der neuen Einfädelspur in Günzburg ist jetzt fertig. Doch die Maßnahme ist nur ein Baustein der B16-Erneuerung. Und es gibt noch viel zu tun.

Was man an einer Sache hat, merkt man allzu oft erst dann, wenn man mal darauf verzichten muss. So war das diese Woche auch in und um Günzburg. Die Autobahnausfahrt der A8 auf die B16 benutzt man eben, so ist das nun mal. Doch wenn sie wie diese Woche zumindest zeitweise gesperrt ist, Umwege bis Burgau oder Leipheim zu fahren sind, und sich der Verkehr bis in die Stadt hinein staut, wächst eben doch der Wunsch, die Arbeiter an der Baustelle mögen sich ein wenig mehr beeilen. Einmal hat es sogar gekracht diese Woche, als ein Autofahrer bei der Verengung den Fahrstreifen wechseln wollte und dabei gegen einen Lkw prallte.

Und dann war da ja noch diese Diskussion um die Schilder, die direkt an der Ausfahrt stehen. Den meisten Ichenhausern und Kötzern ist vermutlich gar nicht mehr aufgefallen, dass ihre Ortsnamen auf dem Schild an der Autobahnausfahrt stehen – die Aussicht, diese Aussicht durch die Windschutzscheibe zu verlieren stieß natürlich auf Empörung.

Zumindest bei den Schildern bleibt alles wie gehabt

Und das, obwohl schon beim ersten Aufstellen der Schilder eigentlich klar war, dass die Schilder nach Rechtslage eigentlich anders aussehen müssten. Wenn Landtagsabgeordneter Alfred Sauter es als „großen Kampf“ bezeichnet, den er damals als Chef der Obersten Baubehörde um die Nennung seiner Heimatstadt und des Nachbarorts geführt hat, ahnt man: Sauter muss damals ziemlich viel in die Waagschale geworfen haben, um sich durchzusetzen.

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So bleibt jetzt aber zumindest auf den Schildern alles beim alten. Dafür soll es auf den jetzt drei Spuren an der Ausfahrt deutlich besser vorangehen – wahlweise auf jetzt zwei Abbiegespuren Richtung Legoland (aber auch Richtung Kötz und Ichenhausen), und auf einer direkten Abbiegespur in Richtung Günzburg, in die Innenstadt und zu Firmen im Donauried.

Ein Ärgernis ist damit beseitigt – doch wenige hundert Meter weiter wartet schon das nächste Problem auf seine Lösung: Das „Polizeiohr“ zwischen B10 und B16 mit seiner Ampelkreuzung ist und bleibt Günzburgs nächstes großes Verkehrsproblem. Den Stau, der sich dort Tat für Tag bildet, würde mit Sicherheit auch niemand vermissen. Wenn es dort nur endlich auch los ginge...

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