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10.01.2020

Viel Geld für Soziales

Kreis gibt dieses Jahr Millionen dafür aus

Die sozialen Aufgaben des Landkreises sind vielfältiger Natur. Er ist unter anderem zuständig für die Sozialhilfe, die Grundsicherung im Alter oder die Betreuung und Versorgung von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Geld gibt der Landkreis aber nicht nur für seine Pflichtaufgaben aus. Er unterstützt in Form von freiwilligen Leistungen auch zahlreiche soziale Einrichtungen. Insgesamt wird der Kreis in diesem Jahr mehr als 8,1 Millionen Euro für die „sozialen Angelegenheiten“ ausgeben. Die Summe nannte Kreiskämmerer Gernot Korz bei der Sitzung von Kreisausschuss sowie dem Ausschuss für Soziales, Familie und Senioren.

Für die Sozialhilfe einschließlich Grundsicherung im Alter, Hilfen zum Lebensunterhalt, ambulante Krankenhilfe und Unterstützung bei dauerhafter Erwerbsminderung sind im Kreishaushalt 2020 rund 3,25 Millionen Euro vorgesehen, gegenüber 2019 ein Plus von 92500 Euro. Allein für die Grundsicherung im Alter und die Hilfen bei dauerhafter Erwerbsminderung sind 2,7 Millionen veranschlagt. Die Summe wird vom Bund übernommen.

Das Land wiederum bezahlt die (Sach-) Kosten für die Betreuung und Versorgung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Dafür sind heuer Mittel in Höhe von 3,2 Millionen veranschlagt. Allerdings muss der Landkreis den Großteil der für die Betreuung anfallenden Personalkosten übernehmen. Die Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber, die im Landkreis leben, ist zuletzt zurückgegangen. Gernot Korz rechnet noch mit durchschnittlich 550 Personen in diesem Jahr. Knapp 211000 Euro sind insgesamt unter anderem an Zuschüssen für gemeindliche Seniorenkonzepte, für ambulante Pflegedienste, die Förderung von Kurzzeitpflegeplätzen und die Förderung von Betreuungsvereinen vorgesehen. Ausgaben in Höhe von 420000 Euro sind für den Fachbereich Familie, Demografie und Integration im Landratsamt eingeplant. Mit dem Geld werden unter anderem das Freiwilligenzentrum Stellwerk, die Familienpaten, das Betreuungsangebot „Fee“ für Kinder, Integrationsangebote für Zugewanderte oder der Willkommensgruß für Neugeborene finanziert. Einen Zuschuss von 120000 Euro erhält das Frauenhaus in Neu-Ulm, in dem auch Frauen und Kinder aus dem Landkreis Günzburg Zuflucht finden. (kai)

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