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Landkreis Günzburg

24.01.2019

Vorsicht: Das Eis trägt noch nicht!

Die DLRG warnt davor, derzeit die gefrorenen Seen zu betreten. Die Eisdicke ist noch nicht ausreichend, das Eis trägt nicht. Die Gefahr des Einbrechens und Ertrinkens ist groß. Die Spuren von Tieren zeichnen sich auf der Oberfläche ab, wie hier auf dem Silbersee bei Remshart.
Bild: Bernhard Weizenegger

Die Eisfläche auf den Seen im Landkreis Günzburg ist trügerisch. Die DLRG gibt wichtige Tipps.

Der Frost in den nächsten Tagen wird dafür sorgen, dass auf einigen Seen in der Region und an den Donaustaustufen eine Eisfläche entsteht. Aber Vorsicht: Sie ist trügerisch und noch nicht tragfähig. Darauf weist jetzt der Kreisverband Leipheim/Günzburg/Neu-Ulm der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hin.

Die einfachste Regel: Eisflächen auf Gewässern sollten überhaupt nicht betreten werden. Die winterliche Natur lasse sich schließlich auch am sicheren Ufer genießen. Wichtig ist zudem, erst viele Tage mit starkem Nachtfrost abzuwarten, bevor man eine Eisfläche betritt. Bei Seen sollte die Eisdecke mindestens 15 Zentimeter stark sein, damit das Eis betreten werden kann. Und trotz einer vermeintlich dicken Schicht können an verschiedenen Stellen Gefahren lauern: Über fließendem Wasser wächst die Eisschicht langsamer als auf stehendem. Daher bestehe eine besondere Gefahr an Zu- und Abflüssen, an Quellen im See, die Strömungen verursachen, und an bewachsenen Uferstellen.

Hunde sollten in der Nähe von Gewässern an die Leine genommen werden

Die DLRG geht davon aus, dass vor allem viele Flüchtlinge noch keinerlei Vorstellung von zugefrorenen Gewässern und deren Gefahren haben. Deshalb appelliert die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft an die Bevölkerung: An den zugefrorenen Gewässern brauchen Menschen mit Migrationshintergrund eine besondere Aufmerksam- und Achtsamkeit. Tipps gibt es auch die Halter von Hunden. Der Hund sollte in der Nähe von Gewässern immer an die Leine genommen werden. „Lassen Sie ihn nicht aufs Eis laufen. Ist er trotzdem darauf gelaufen, so rufen Sie ihn zurück und entfernen Sie sich vom Ufer, damit er ihnen folgt, so wie er es gewohnt ist.“ Wenn der Hund eingebrochen ist, sollte der Halter nicht aufs Eis gehen, um das Tier zu retten. Denn wenn der Hund einbricht, sei das ein Warnzeichen: „Eis, das einen Hund nicht trägt, trägt erst recht keinen Menschen.“ Stattdessen sollten die Rettungskräfte, die eine geeignete Ausrüstung haben, über den Notruf 112 alarmiert werden. (zg)

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