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Mountainbike

22.03.2021

Was die Profis zu den Rennen in Krumbach und Obergessertshausen sagen

Schöne Aussichten in Krumbach: Das Feld der Männer jagt hinter dem zwischenzeitlichen Spitzenreiter Titouan Carod (Frankreich) her.
Foto: Ralf Schäuble

Ja, die Bedingungen im Gelände waren schwer. Für die Strecke im und am Egger-Wald gibt es trotzdem nur Lob. Und auch das Altstadtrennen gefällt den Assen.

Am Ende waren sich alle Mountainbiker einig, dass Obergessertshausen auch für ganz Deutschland genommen eine von wenigen Strecken ist, die alles bietet. Ständig geht es rauf und runter, über Wald und Wiesen, Stock und Stein – und wo das nicht reicht an spektakulären Passagen, wurden über die Jahre Holz-Hindernisse und Steinhaufen angelegt. Nicht umsonst also war dieser Bundesliga-Auftakt als C1-Rennen klassifiziert, eine Kategorie, die auch die Topstars fordert. Zusätzlich waren die Rahmenbedingungen kompliziert: Die Sportveranstaltung wurde bekanntlich unter den Bedingungen einer weltumspannenden Pandemie organisiert.

Für die Sportler war entscheidend, dass sie sich überhaupt mal wieder präsentieren durften. Das allein sorgte für Hochstimmung im Fahrerfeld.

Zu früh für den Kampf um Olympia-Startplätze

Die Besten hatten natürlich auch andere Gründe, ein positives Fazit zu ziehen. So sagte Max Brandl, der an gleicher Stelle im Oktober Deutscher Meister geworden war und diesmal Platz drei belegte: „Es hat mega Spaß gemacht und es ist schön, in einem so hochkarätig besetzten Feld Dritter zu werden.“ Für den Kampf um die Olympia-Startplätze (ein Konkurrent ist sein Lexware-Teamkollege, der Obergessertshauser Georg Egger) allerdings komme dieses Rennen noch zu früh, ist er überzeugt. „Das braucht man nicht allzu hoch bewerten. Die anstehenden Weltcups werden zeigen, wer letztlich zu Olympia mitkommt.“

Ein bisschen überrascht von seinem Erfolg zeigte sich der Sieger bei den Männern, Sebastian Fini. „Es war an sich gar nicht mein Plan, aufs Siegerpodest zu fahren“, sagte der Däne. Neben starker Form sei auch in bisschen Glück im Rennen gewesen, räumte er ein: „Auf der Strecke konnte wirklich alles passieren. Aber jeder Fahrer hatte dieselben Probleme.“

Immer konzentriert bleiben

So wie Thomas Litscher. Der Schweizer wurde zwar Zweiter, unterwegs aber unterlief ihm ein Malheur: „Auf der Wiese hat es mich mal richtig schön nach vorne raus hingelegt. Es war sehr schwierig. Man musste immer konzentriert sein, immer die Linie haben“, berichtete er nach der Zielankunft.

Platz drei in Obergessertshausen und Platz zwei in Krumbach belegte Anne Tauber aus den Niederlanden. Sie war bereits nach dem ersten, so wunderbar sonnigen, Tag bester Stimmung und zeigte sich regelrecht begeistert vom Austragungsort: „Es war echt toll hier in Krumbach mit dem Kopfsteinpflaster und der schönen Altstadt.“

Caroline Bohe: "Einer der coolsten Kurse, die ich kenne"

Den Frauen-Sieg in Obergessertshausen holte Caroline Bohe aus Dänemark, die hinterher schwärmte: „Das hier ist der perfekte Cross-Country-Kurs. Jedenfalls einer der coolsten, die ich kenne. Steile Abfahrten, herausfordernde Passagen - einfach super-schön.“

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