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  3. Günzburg: Denkmalpreis für Günzburger Schloss: Das hat sich hier alles getan

Günzburg
14.05.2024

Denkmalpreis für Günzburger Schloss: Das hat sich hier alles getan

Die Sanierung des Schlosses Günzburg hat 2017 begonnen. Jetzt hat das Staatliche Bauamt dafür den Denkmalpreis des Bezirks erhalten.
Foto: Ulrich Wagner (Archivbild)

Die Sanierung der einzigen Habsburger Residenz in Deutschland war umfangreich. Und sie ist noch nicht abgeschlossen.

Der Bezirk Schwaben hat in diesem Jahr ganz unterschiedliche Gebäude mit seinem Denkmalpreis ausgezeichnet. Das Staatliche Bauamt Krumbach erhielt einen der vier vergebenen Denkmalpreise für die gelungene Restaurierung des Günzburger Schlosses. Doch auch nach der Preisverleihung bleibt hier noch einiges zu tun. 

Barbara Holzmann, Bezirksrätin und Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Martin Sailer, überreichte im Gasthof Hirsch in Rettenberg-Vorderburg die Auszeichnungen. „Mit unserem Denkmalpreis wollen wir als Bezirk dazu beitragen, unsere schwäbischen Gemeinden lebendig zu halten. Baukultur nimmt ganz maßgeblich Einfluss auf das gesellschaftliche und kulturelle Leben vor Ort und kann sehr bereichernd darauf einwirken“, so Holzmann. „Die diesjährigen Preisträger und Preisträgerinnen haben hier Außerordentliches geleistet.“

Hochwertige Ausstattung im Schloss Günzburg kam zum Vorschein

Das Schloss, das vom Finanzamt Günzburg genutzt wird, ist die einzige Residenzanlage der Habsburger in Deutschland und stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Dem Staatlichen Bauamt Krumbach sei es mit der Instandsetzung gelungen, zerstörte historische Strukturen und Bauelemente zu restaurieren, zu konservieren und zu inszenieren. Dabei wurde hochwertige Ausstattung entdeckt und aufgearbeitet, fehlende Bauteile durch neue Interpretationen ersetzt. Laut Preisgerichtsjury ist dies besonders bemerkenswert, da durch Renovierungsarbeiten in den 1960er-Jahren das Residenzschloss als solches nicht mehr erkennbar war.

Preisverleihung im Gasthof Hirsch in Vorderburg: (von rechts) Bezirksheimatpfleger Christoph Lang, die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Barbara Holzmann, der Bereichsleiter Hochbau des Staatlichen Bauamts Krumbach Bernd Wenninger, die Abteilungsleiterin des Staatlichen Bauamts Krumbach Dagmar Schoppe, die stellvertretende Amtsleiterin des Finanzamtes Günzburg Martina Roller, Gertraud Hampp und Architekt Theodor Merk (beide Staatliches Bauamt Krumbach)
Foto: Tobias Atzkern

Die Instandsetzung habe zudem eine Fülle an neuen Erkenntnissen zum Gebäude erbracht. Gerade weil ein Großteil der historischen Bausubstanz verloren war, sind die Arbeiten am Objekt, laut Jury, bemerkenswert. Sie würdigt, dass ein Ort schwäbischer Geschichte wiederhergestellt wurde

Bereits 1452 gab es in Günzburg ein Burgschloss. Um dieses entstand ab 1575 das Schloss als Markgräfliche Residenz für den Markgraf Karl von Burgau im Stile der italienischen Renaissance. 1750 beauftragte man den Wettenhauser Stiftsbaumeister Joseph Dossenberger die ehemalige markgräfliche Residenz zum Ämtergebäude umzugestalten.

Für die Sanierung des Schlosses Günzburg hat das Staatliche Bauamt Krumbach den Denkmalpreis des Bezirks Schwaben bekommen.

Seit Mitte 2017 wurde die repräsentative Anlage für das Finanzamt umgebaut und generalsaniert. Zu Beginn erinnerte an dem weißen Gebäude nichts mehr an große vergangene Zeiten. Leitgedanke der Planung war es, der ehemaligen markgräflichen Residenz wieder etwas von ihrer früheren architektonischen Qualität zurückzugeben. Nun steht eine zweigeschossige Glasfassade vor den barocken Arkaden, nimmt den neuen Haupteingang auf und spiegelt im Glas die gegenüberliegende Sgraffitogestaltung der Hofkirche. Heute öffnet sich auch wieder der historische Durchgang durch das Hauptgebäude, der gleichzeitig Interessierten die spannenden Ergebnisse aus der Bauforschung zugänglich macht.

Schlosshof, Nordflügel und Minholzhaus werden noch saniert

Die frühere aufwendige barocke Fassadenmalerei wurde in vereinfachter Form wiederaufgenommen. Aber anstatt wie zur Zeit des Barock mit Farbe zu arbeiten, wurden die Putzoberflächen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen, Linien und Putzstärken versehen, die das Gebäude nun wieder horizontal und vertikal gliedern und die zusammen ein subtiles Spiel von Licht und Schatten bewirken. Um der westlichen Stadtansicht ihre barocke Symmetrie zu verleihen, wurde das Unterteil des historischen Turmdachstuhls zu einem Mansarddach ergänzt und mit Biberschwanzziegeln eingedeckt. Die erhaltene barocke Goldkugel ziert wieder die Turmspitze. 

Auch große statische Mängel waren vorhanden. Die im Westflügel integrierte Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert verfügte über kein Fundament und musste, wie auch die Arkaden vor dem Westflügel, aufwendig unterfangen werden. Zu den gebäudetechnischen Neuerungen gehört unter anderem eine Wärmepumpe. Das Schloss erreicht in Bezug auf Energieeffizienz nahezu Neubaustandard. Offen sind nun noch die Sanierung des Nordflügels, des angrenzenden „Minholzhauses“ und des Schlosshofes, die später in einer letzten Etappe folgen sollen. (AZ)

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